www.all2know.com Google WWW All2know de
  Hauptseite Hauptseite | Über Über 
  Navigation
» Hauptseite
» Seiten kategorien
» Themen
» Alphabetischer index
» Zufälliger artikel
» Ändern Weblinks
Geändert: 2007-12-12
  Andere sprachen 
da20. århundrede
fi1900-luku
frXXe siècle
no20. århundre
sv1900-talet

20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert begann am 1. Januar 1901. Allerdings erließ der damalige Kaiser Wilhelm II ein Dekret, welches in Deutschland den Beginn des neuen Jahrhunderts auf den 1. Januar 1900 legte. Das 20. Jahrhundert zählt zur Epoche der Neuzeit und endete am 31. Dezember 2000 (siehe dazu: Astronomische Zeitrechnung).

1 Kurze Zusammenfassung
2 Ereignisse/Entwicklungen
3 Erfindungen und Entdeckungen
4 Persönlichkeiten
5 Trends
6 Siehe auch
7 Weblinks
8 Quellen

Kurze Zusammenfassung

Das 20. Jahrhundert wird auch als das „kurze Jahrhundert“ (1914–1989) bezeichnet. Darin kam es zu den „Urkatastrophen“. Gemeint sind die Weltkriege. Nach einer relativ friedlichen Belle Epoque und einem Flottenwettrüsten eskalierten 1914 die Rivalitäten zum Ersten Weltkrieg der Mittelmächte gegen die Entente und mit ihr verbündeten Mächte. Diese siegten und beendeten nach russischer Oktoberrevolution und deutscher Novemberrevolution den Krieg. In der Nachkriegszeit gewannen u.a. wegen der Schwäche des Völkerbundes Totalitär Ideologien wie der Nationalsozialismus, der Faschismus und Stalinismus an Boden. Durch die Weltwirtschaftskrise wurde die NSDAP zur Massenpartei; 1933 folgte ihre Machtergreifung in Deutschland. Mit dem Überfall auf Polen begann der Zweite Weltkrieg, den die Achsenmächte gegen die Alliierten - über 50 Staaten - führten und am 8. Mai 1945 verloren. Der Zivilisationsbruch des Holocaust, die bisher schlimmsten Kriegsfolgen standen Pate bei der Gründung der UNO und neuen, nun breit getragenen europäischen Einigungsbewegungen. Die Interessengegensätze der Supermächte erzeugten jedoch den Kalten Krieg und die Teilung Europas und Deutschlands durch den Eisernen Vorhang. Ab dem 9. Mai 1950 entstand auf Vorschlag von Robert Schuman die Gemeinschaft für Kohle und Stahl; am 18. April 1951 gründete der Vertrag von Paris die Montanunion. Der Europarat, der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, die Westeuropäische Union sowie die NATO wurde geschaffen. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) folgte auf die Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957. Die Zollunion begünstigte einen grenzüberschreitenden Aufschwung und ein Wirtschaftswunder. Die Europäische Gemeinschaft (EG) konnte die Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) einführen. Die Europäische Kommission, der Ministerrat, das Europäisches Parlament und der Europäische Gerichtshof (EuGH) wurden als Gemeinschaftsorgane installiert, so dass die Europäische Integration stetig zunahm. Der Vertrag über die Europäische Union am 1. November 1993 ließ den Europäischen Binnenmarkt wirklich werden. OEEC und EFTA ermöglichten eine große Freihandelszone in Europa. Die stetige Arbeitverdichtung, Automatisierungzeitalter, das Elektronik und die Informationsgesellschaft wurden Normalität. Perestroika und Glasnost in der Sowjetunion ermöglichten die Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR, den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und die deutsche Wiedervereinigung 1990. Nun konnte die EU-Erweiterung mit den mittel- und osteuropäischen Ländern folgen. Neue Kriege auf dem Balkan und in der Erdöl-Region dämpften die Hoffnungen auf weltweite Abrüstung und Entspannungspolitik. Der Euro wurde internationale Leitwährung neben dem US-Dollar. Öffnung und Zusammenwachsen der Märkte und gesteigerte Produktivität bewirkten die Globalisierung. Die Weltpolitik wird heute stark vom Antiterrorkrieg und Unilateralismus der USA bestimmt. Globale Herausforderungen wie die Klimakatastrophe, die Bevölkerungsexplosion und die Armutsmigration erfordern neue internationale Anstrengungen.

Ereignisse/Entwicklungen

Entwicklung der EU von 1952 bis 2007

Entwicklung der EU von 1952 bis 2007

Erfindungen und Entdeckungen

Persönlichkeiten

Politik und Adel

Naturwissenschaftler, Ärzte und Ingenieure

Sozialwissenschaftler und Philosophen

Psychologie und Psychoanalyse

Künstler

Schriftsteller

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X

Y

Z

Musik

Theater

Antonin Artaud, Augusto Boal, Bertolt Brecht, Peter Brook, Edward Gordon Craig, Jerzy Grotowski,Ariane Mnouchkine, Wsewolod Emiljewitsch Meyerhold, Max Reinhardt, Konstantin Sergejewitsch Stanislawski, Peter Stein, Lee Strasberg, Giorgio Strehler, Jean Vilar, Maximilian Schell, Maria Schell, Carl Schell

Tanz

George Balanchine, Pina Bausch, Merce Cunningham, Isadora Duncan, Martha Graham, Susanne Linke, Gret Palucca, Mary Wigman

Film

Bis zum Ersten Weltkrieg war die französische Filmproduktion weltweit führend. Danach entwickelten sich in den einzelnen Ländern autonome Filmkulturen (beispielsweise wurden in Deutschland die UFA-Studios gegründet). Im Laufe der 20er Jahre errang der US-amerikanische Film eine Vormachtstellung (herausragend waren hier Charles Chaplin oder Buster Keaton). Mit Der Jazzsänger (1927) wurde der erste Tonfilm gezeigt. Der darauffolgende Siegeszug des Tonfilms änderte das Kino grundlegend.

Während 1945 die europäischen Filmemacher von vorne beginnen mussten, konnte Hollywood seine Stellung verfestigten, die aber bald wieder untergraben wurde: In der McCarthy-Ära wanderten bedeutende Kreative ab, die übrigen wichen auf Science Fiction Filme aus. Außerdem erfreute sich der Fernseher größer werdender Beliebtheit. Mit den gesellschaftlichen Umwälzungen Ende der 60er Jahre entstanden politische, gesellschaftsnahe und -kritische Filme, die auch als Plattform für Hippies dienten (z.B. Easy Rider).

Der erste vollständig Computeranimierte Film Toy Story läutete 1995 eine neue Ära ein.

Religion und Spiritualität

Trends

Siehe auch

Weblinks

Quellen

aus Wikipedia, der freien enzyklopädie. Weblinks. Diese seite ist unter der GNU Free Documentation License Weblinks.