Biografie
Albert Schweizer ist aufgewachsen im elterlichen Hof in Bärenwil und besuchte in
Langenbruck und später in
Waldenburg die Schule. Er war ein schmächtiger Bursche und kämpfte dauernd mit seiner Gesundheit. So konnte er seinen grössten Berufswunsch,
Tierarzt, leider nicht erfüllen und wandte sich gezwungenermassen der
Philologie und
Kunstgeschichte zu, studierte in
Lausanne die französische Sprache und längere Zeit Kunstgeschichte in
München. Wegen seiner Krankheiten griff er aber immer öfter zu Pinsel und Palette und fand in zähem Selbststudium seinen neuen Weg, ein Maler seiner Heimat zu werden. Er liebte das Farbenspiel der wundersamen Natur und brachte dieses lebendig in seine Ölbilder.
1914 konnte er erstmals an der Weihnachtsausstellung der
Kunsthalle Basel sechs seiner Landschaftsmalereien ausstellen. Er ließ sein Können, Malweise und Komponieren der Farben reifen und es folgten weitere Ausstellungen in
Olten,
Solothurn,
Balsthal,
Liestal und
Basel. Immer wieder zog es den Maler aber auch über die Grenzen der Heimat hinaus in die Städte der Kunst nach
Italien und
Frankreich und so fand er viele Freunde und Liebhaber seiner Arbeiten. Albert Schweizer gehört nicht zu jenen grossen Malern, die Berühmtheit erlangt haben, aber er ist ein Meister seiner Heimat geworden und hat mit seinen Bildern viele Augen und Herzen erfreut.
Literatur
- Baselbieter Heimatbuch VI von 1954
Weblinks