Das
Augendiagramm ist ein Hilfsmittel um die Signalqualität einer digitalen
Datenübertragung zu beurteilen. Dazu wird der
Datenstrom in gleich lange Abschnitte unterteilt, die ein Vielfaches der
Symboldauerdauer lang sind. Diese werden mit Hilfe eines nachleuchtenden Oszilloskops oder Speicher-Oszilloskops übereinandergeschrieben. Auf dem Schirm entsteht ein Bild mit der Form eines Auges.

Kanal
mit zwei unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten]]
Die vertikale Augenöffnung zeigt, ob eine Übertragung überhaupt möglich ist und wie empfindlich die Übertragung gegenüber Störungen ist. Ist das Auge geschlossen, so ist keine Übertragung möglich, da die Bits (bzw. Symbole) nicht mehr unterschieden werden können.
Die horizontale Augenöffnung gibt den zeitlichen Bereich an, in dem eine Abtastung zulässig ist.
 Augendiagramm angezeigt von einem Oszilloskop, bei relativ hohem Phasenrauschen
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 und bei weniger Phasenrauschen
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