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Geändert: 2007-08-03
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Kategorie: Alltagskultur

Aussehen

Das Aussehen bezeichnet das Erscheinungsbild eines Gegenstands oder einer Person. Gelegentlich wird dabei auch der Eindruck mitbeschrieben, der durch das Erscheinungsbild beim Betrachteren entsteht, zum Beispiel „alt aussehen“ als Umschreibung für „der gestellten Aufgabe nicht gewachsen sein“. In Deutschland spielt das Erscheinungsbild im Berufsleben, insbesondere für Vorstellungsgespräche bzw. Bewerbung, eine große Rolle, wobei Outfit und der Körperbau, bis hin zu Gestik, wichtig sind. In Großbritannien ist im Gegensatz hierzu bei Bewerbungsschreiben nichteinmal das Beifügen von Bewerbungsfotos üblich. Auch Firmen gestalten ihr Erscheinungsbild und das ihrer Produkte, oft hin zu einem eigenen Stil. So können Firmensignets auf Briefköpfen und Arbeitskitteln es als Teil des Corporate Designs mitprägen. Beispielsweise kann eine Buchreihe über bestimmte Zeiträume das Cover desselben Grafikers oder Fotografen haben, und auch sonst ein einheitliches Erscheinungsbild, etwa bezogen auf Größe, Material, Form, usw.

Zustande kommt ein bestimmtes Aussehen durch den physikalischen Vorgang der Lichtreflexion, wobei die Farbe und Struktur eines Gegenstandes oder einer Person durch das Licht übertragen einer anderen Person ins Auge fällt. Durch die biologische Funktion des Sehens hat der Betrachter ein Bild des „Aussehens“ im Kopf.

1 Schönheitsideale
2 Kleidung
3 Literatur
4 Weblinks

Schönheitsideale

Schon seit Urzeiten haben verschiedene menschliche Kulturen ein bestimmtes Aussehen als schön bzw. als unansehnlich empfunden. Die Schönheitsideale sind jedoch gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen und letztlich Geschmacksfragen. Ob gutes Aussehen bei Menschen durch besondere, den Fortpflanzungserfolg verheißende Merkmale (große Statur, gesunde Hautfarbe, bei Frauen große Brüste, „gebärfreudiges“ Becken, bei Männern muskulöser Körper) bestimmt ist, ist umstritten. George L. Mosse vertritt die These, dass das europäische Schönheitsideal des Mannes erst im 19. Jahrhundert entstanden sei.

Kleidung

Im Volksmund heißt es „Kleider machen Leute“. Durch ihre Kleidung kann eine Person aus einem armen Umfeld scheinbar zu einem Millionär werden, und umgekehrt ein Millionär zu einem Bettler. Damit ist die Wirkung der Kleidung auf das Aussehen oder den Eindruck einer Person sehr bedeutsam.

Literatur

Weblinks

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