Wissenschaftliche Laufbahn
Birgit Rommelspacher studierte Psychologie in Bonn, Münster, Cininnati/Ohio USA und München, sowie Philosophie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in München. An der
Ludwig Maximilian Universität München promovierte sie
1980 für Psychologie und Pädagogik. An der
Technischen Universität Berlin habilitierte sie
1991.
Von 1972 bis 1973 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsinstitut für Frühpädagogik, München im Modellversuch: Vergleich Eingangsstufe reformierter Kindergarten, von 1974 bis 1979 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut München im Modellprojekt „Tagesmütter“ und zwischen 1982 und 1986 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin im Modellversuch „Fachkräfte für die psychosoziale Versorgung“
Von 1988 bis 1990 folgte eine Gastprofessur an der Technischen Universität Berlin im Fachbereich Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften. Seit 1990 ist sie Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, an der sie zwischen 2000 und 2002 auch das Amt der Prorektorin ausübte.
Das Problemfeld „Rassismus - Nationalismus - Sexismus“ analysiert sie in seinen Zusammenhängen, Verbindungen, Überlagerungen, Verstärkungen und Widersprüchen zusammen mit Helma Lutz, Farideh Akashe-Böhme und Martha Mamozai.
Birgit Rommelspacher ist Vorsitzende der Auswahlkommission „Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ des Berliner Senats.
Werke
- 2006 „Der Hass hat uns geeint“. Junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene, Campus Verlag, ISBN 3-593-38030-7
- 2002 Anerkennung und Ausgrenzung. Deutschland als multikulturelle Gesellschaft, Campus Verlag, ISBN 3-593-36863-3
- 1995 Dominanzkultur. Texte zu Fremdheit und Macht, Orlanda Frauenverlag,, ISBN 3-92982329-2
- 1995 Schuldlos - schuldig? Wie sich junge Frauen mit Antisemitismus auseinandersetzen, Konkret Literatur Verlag, Hamburg
- 1989 Leideunlust. Der Mythos vom weiblichen Masochismus, Orlanda Frauenverlag, ISBN 3-92216655-5
Weblinks