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Dekonstruktion |
Dekonstruktion (auch Dekonstruktivismus) ist eine Praxis der Textinterpretation. Durch die Dekonstruktion soll verdeutlicht werden, daß es einen Unterschied gibt zwischen dem, was der Text selbst kundgibt, und dem, was der Autor mit dem Text meint. Der Begriff wurde von Jacques Derrida geprägt, der damit einerseits an Martin Heideggers Programm der „Destruktion der Metaphysik“ anknüpfte und sich gleichzeitig von Heidegger distanzierte.
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Aspekte der Dekonstruktion
Textualität anerkennen
Die Dekonstruktion geht bei der Betrachtung eines Textes davon aus, daß dieser nicht einfach ein Abbild einer vorangegangenen Rede ist, sondern aufgrund seiner Textualität eine Hervorbringung eigener Gattung: Die Schrift bildet phonetische Sprache nicht einfach ab, sondern hat ihre eigenen Gesetze.
Wegen der Eigengesetzlichkeit des Textes gibt es stets einen grundlegenden Unterschied zwischen der Intention des Autors und dem, was ein Text selbst aussagt. In ihrem Anspruch diesen zu verstehen ist die Dekonstruktion der Hermeneutik in gewissen Aspekten ähnlich.
Ausgrenzungen aufweisen
Derrida ging davon aus, das wissenschaftliches Arbeiten durch seine Art der Thematisierung bestimmter Dinge andere zugleich ausgrenzt. Dieses Vorgehen sah er als im Kern metaphysisch an. Dekonstruktion von Texten soll die Ausgrenzung des Unthematisierten sichtbar machen. Dekonstruktion nimmt das Behauptete zur Kenntnis, um sich dann sogleich – auch unter Berufung auf das Freudsche Unbewusste – darauf zu konzentrieren, was dieses Behauptete alles nicht behauptet, auslässt und verneint. Sie bringt das Nichtgesagte zur Sprache. Dieses soll herausgestellt und konzentriert werden, sodass der Fußabdruck der Aussage deutlich wird. Je nach dem betrachteten Gegenstand hat sie dabei unterschiedlich zu verfahren.
Es geht darum, Texte in ihrer inneren Struktur und in ihrem Zusammenwirken mit anderen Texten zu erfassen. Die Texte sind nicht nur zu analysieren und zu interpretieren, sondern durch die Praxis der Dekonstruktion sind Konflikthaftigkeit, Aggressivität, verdeckte Gehalte und Intentionen zu enttarnen. Der Leser und Leserin, sollen „ent-täuscht“ werden. An- und Abwesenheit von Wahrheit sollen sichtbar gemacht werden indem einerseits etwas erblickt wird und andererseits etwas aus dem Blickfeld ausgeschlossen wird.[H. Kimmerle: Jacques Derrida zur Einführung, S. 49]
Ablehnung des Präsenzdenkens
Derrida kritisierte Metaphysik als Präsenzdenken, d.h. sie versucht in den Augen Derridas zwei gleichzeitig vorhandene Dinge miteinander in Bezug zu setzen und als identisch miteinander zu identifizieren. Bei der Dekonstruktion wird hingegen nicht mehr ein Identisches festgestellt, sondern verzeitlicht interpretiert: das eine folgt dem anderen. Diese nicht mehr räumlich, sondern zeitlich gedachte Differenz nennt Derrida différance.
Zurückweisung der Identitätslogik
Dekonstruktion ist durch zwei Bewegungen bestimmt: Die erste umfasst die Umkehrung, zum Beispiel von binären Unterscheidungen; die zweite umfasst die Verschiebung der gesamten Logik. Nach Derrida wird eine Bedeutung sie selbst durch Wiederholung. Dabei wird aber niemals ein exaktes Selbst wiederholt: Die Identität einer Bedeutung stellt sich paradoxerweise her in Abweichung von und in Differenz zu sich selbst ( Iteration). [Vgl. Dreisholtkamp, Uwe, Jacques Derrida. Andere(s) in Schriften, Gaben an Andere; in: Jochem Hennigfeld/Heinz Jansohn (Hg.); Philosophen der Gegenwart, Darmstadt 2005, S. 216-234, hier: 225] Nach Lesart der Dekonstruktion entstehen so Bedeutungen in einem unendlichen Zusammenspiel konstitutiver Verweisungen, in dem eine Bedeutung sie selbst wird durch Unterscheidung, so dass vor jeder Identität Differenzen liegen.
Die binären Gegensätze kann man sich beispielsweise als dialektische Anschauung vorstellen: Ein Text, der vielleicht aus gewohnter (binärer) These und Antithese besteht, kann, wenn er dekonstruiert wird, eine Vielzahl weiterer Perspektiven enthüllen, die gleichzeitig vorhanden sind und häufig in Konflikt zueinander stehen. Dieser Konflikt wird durch die Dekonstruktion erst sichtbar.
Begriffsgeschichte untersuchen
Ein anderes Vorgehen der Dekonstruktion ist die Erforschung der zu einem Begriff gehörigen Begriffsgeschichte. Von einer Metaebene ausgehend werden anschließend Sprecher und Bedingungen untersucht.
Ethische Aspekte
Emmanuel Levinas und Derrida sprechen der Dekonstruktion auch eine ethische Komponente zu, da sie die Beziehung zum Anderen eröffne, zu einem bislang Ungedachten oder Ausgeschlossenen. Levinas bezieht die Ethik der Dekonstruktion auch auf den Ethikbegriff in der Philosophie. [Vgl. auch Jacques Derrida, 'Unterwegs zu einer Ethik der Diskussion', in: J. D.: Limited Inc. Wien, Passagen Verlag, 2001, S. 171-241]
Die Dekonstruktion kann beschrieben werden als eine Praxis der Annäherung an die Grenzen, die das menschliche Subjekt zum Maßstab des Angemessenen und des Unangemessenen, des Gerechten und des Ungerechten machen. Dies geschieht im Namen einer Gerechtigkeitsforderung, die nicht und nie zufriedenzustellen ist. Eine solche Praxis führt zu einer ganz neuen Deutung sämtlicher Textformationen in Politik, Recht, Kunst, Literatur, Philosophie, Institutionen usw.
Dekonstruktion stellt die Aufgabe, die Grenzen der Begriffe 'Gerechtigkeit', 'Gesetz', 'Recht', der wissenschaftlichen Begriffsbildungen, die Grenzen der Werte und Normen und Vorschriften wieder ins Gedächtnis zurückzurufen und auf deren kontingente historische Etablierung hinzuweisen.[Vgl. hierzu Derrida: Gesetzeskraft; Der mystische Grund der Autorität]
Die Dekonstruktion hat notwendigerweise von innen her zu operieren, sich aller subversiven, strategischen und ökonomischen Mittel der alten Struktur zu bedienen, sich ihrer strukturell zu bedienen“, um schließlich den nicht strukturell zu erfassenden Praxischarakter der Wahrheit freizulegen.[Jacques Derrida: Grammatologie S. 45]
Die Dekonstruktion ist stets die Befragung der Ursprünge, der Grundlagen und der Grenzen unseres begrifflichen, theoretischen und normativen Apparates. Und dies immer in der doppelten Bewegung der Différance. Die Dekonstruktion, die Praxis der Dekonstruktion, ist nicht zu denken, ohne die „différ/a/nce“, nicht denkbar ohne das Denken der Differ/ä/nz.
Différance und Dekonstruktion
Derridas sprachphilosophisches Konzept radikalisiert die Differentialitätsthese von Ferdinand de Saussure. In einem Differenzgeschehen, das Identitäten erst entstehen lässt, kann es keine unmittelbare Präsenz geben, sondern nur die unaufhebbare Nachträglichkeit aller Positivität und Präsenz.
Begriff der Schrift
Derrida hält eine dekonstruktive Verkehrung der traditionell hierarchischen Anordnung der beiden Bestandteile des Zeichens für notwendig. Bis hinein in die moderne Sprachwissenschaft wird nämlich, die ideelle Bedeutung eines Zeichens Signifikat (die Vorstellung) genannt, dem materiellen Träger der Bedeutung, Signifikant (das Laut- oder Schriftbild) genannt, übergeordnet. Stets wird versucht, den äußerlichen Signifikanten, die Schrift, auf ein transzendentales Signifikat hin auszurichten. Jedes Signifikat befindet sich aber „immer schon in der Position des Signifikanten“ [Jacques Derrida: Grammatologie, S. 129] Es kann demnach keine Bedeutung geben und keinen Sinn, der der Verräumlichung und Verzeitlichung sowie dem differentiellen Spiel der Signifikantenbeziehungen entgehen könnte.
Die Schrift ist nach dieser Definition „Zeichen von Zeichen, Signifikant von Signifikanten“. Mit dieser Verkehrung will Derrida zeigen, dass die Materialität des Signifikanten zum Sinn nicht etwa nachträglich und äußerlich hinzutritt, sondern umgekehrt, dass der Sinn Effekt einer immer schon nachträglichen Signifikation ist. Derrida hat auf diese Weise das Verhältnis von Sprache und Schrift neuformuliert und umformuliert. Durch Derridas Transformation des Schriftbegriffs geht dieser über den der Sprache hinaus und bezieht diesen mit ein. Daraus folgt ein völlig neues, weil mehrfach transformiertes Verständnis von Text. Einem solchen Textverständnis ist Derrida zufolge das die Praxis der Dekonstruktion „ein-geschrieben“[Vgl. Jacques Derrida: Freud und der Schauplatz der Schrift]
Gegenstände der Dekonstruktion
Dekonstruktion kann als Methode auf Texte oder philosophische Theorien angewendet werden, oder aber auch als künstlerische Praxis in der bildenden Kunst, der Mode, der Musik, der Architektur (Peter Eisenmans Aura und Exzeß) oder im Film.
Eine besondere Rolle spielt die Praxis der Dekonstruktion in sozialwissenschaftlichen Theorien, die sich mit Identitäten oder Identifizierungen beschäftigen, wie zum Beispiel der Queer Theory, feministischen Theorien, wie der Judith Butlers, oder Kulturtheorien. Hier werden anhand der Praxis der Dekonstruktion die Stabilitäten und Wesenheiten von Identitäten hinterfragt und neue politische Wege gesucht.
Zitate
Siehe auch
Literatur
- Texte der Dekonstruktion
- Jedes Mal einzigartig, das Ende der Welt, von Jacques Derrida, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85165-759-3
- H.C. für das Leben, das heißt ..., von Jacques Derrida, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85165-760-9
- Voiles. Schleier und Segel, von Jacques Derrida und Hélène Cixous, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85165-782-1
- Von der Gastfreundschaft, 2, durchgesehene Auflage Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85165-778-4
- Glas. Totenglocke, aus dem Franz. von Hans-Dieter Dondek und Markus Sedlaczek; Fink Verlag, Paderborn 2006, ISBN 978-3770541102 – Rezension in der Zeit vom 01. Februar 2007; Rezension im DLF vom 12. November 2007
- Echographien, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2006, ISBN 978-3-85165-761-6
- Genesen, Genealogien, Genres und das Genie, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2006, ISBN 978-3-85165-746-3
- Maschinen Papier, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2006, ISBN 978-3-85165-747-0
- Wie nicht sprechen, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2006 2. Aufl. (1. Aufl.1989), ISBN 978-3-85165-758-6
- Leben ist Überleben, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85165-703-9
- Transfer, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85165-706-3
- Mémoires, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005(1988,)ISBN 3-85165-687-3
- Préjugés, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005 (1992), ISBN 3-85165-685-7
- Mochlos oder Das Auge der Universität. Vom Recht auf Philosophie II, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2004, ISBN 3-85165-676-8
- Rückkehr aus Moskau, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2004, ISBN 3-85165-632-6
- Marx & Sons. Aus dem Französischen von Jürgen Schröder. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004. stw 1660. 144 S. ISBN 3-518-29260-9
- Artaud Moma, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85165-550-8
- Bleibe, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85165-581-8
- Fichus, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85165-548-6
- Privileg, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85165-612-1
- Schurken. Zwei Essays über die Vernunft. Aus dem Französischen von Horst Brühmann. Frankf. a. M.: Suhrkamp 2003. ISBN 3-518-58373-5
- Die Einsprachigkeit des Anderen oder die ursprüngliche Prothese. Aus dem Französischen von Michael Wetzel (franz. Originaltitel: 'Le monolinguisme de l'autre ou la prothèse d'origine', 1996). Wilhelm Fink Verlag, München 2003. ISBN 3-7705-3555-3
- Eine gewisse unmögliche Möglichkeit, vom Ereignis zu sprechen. Aus dem Französischen von Susanne Lüdemann. Berlin: Merve 2003. ISBN 3-88396-187-6
- Limited Inc., Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85165-055-7
- Die unbedingte Universität. Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Frankf. a. M.: Suhrkamp 2001. ISBN 3-518-12238-X
- Über den Namen, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2000, ISBN 3-85165-375-0
- Apokalypse, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2000 2. Aufl.(1. Aufl: 1985), ISBN 3-85165-423-4
- As if I were Dead / Als ob ich tot wäre. Hrsg. und übers. von Ulrike Oudée Dinkelsbühler, Thomas Frey, Dirk Jäger u.a.. Wien : Turia und Kant 2000. ISBN 3-85132-245-2
- Politik der Freundschaft. Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer (franz. Originaltitel: Politiques de l'amitié). Frankfurt am Main 2000. (Suhrkamp) ISBN 3-518-58284-4
- Recht auf Einsicht, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1998 2. Aufl.(1. Aufl.: 1985), ISBN 3-85165-008-5
- Auslassungspunkte, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1998, ISBN 3-85165-226-6
- Vergessen wir nicht – die Psychoanalyse! Frankfurt a. Main 1998: Suhrkamp, ISBN 3-518-11980-X
- Marx´ Gespenster. Der Staat der Schuld, die Trauerarbeit und die neue Internationale. Frankfurt a. Main 1996: Fischer Tb., ISBN 3-596-12380-1
- Dissemination, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1995, ISBN 3-85165-152-9
- Gestade, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1994, ISBN 3-85165-060-3
- Falschgeld: Zeit geben I. Übersetzt von Andreas Knop und Michael Wetzel. Fink, München 1993.
- Die Wahrheit in der Malerei, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1992, ISBN 3-85165-018-2
- Das andere Kap. Die vertagte Demokratie. Zwei Essays zu Europa. Aus dem Französischen von Alexander García Düttmann. Frankf. a. M.: Suhrkamp 1992. ISBN 3-518-11769-6
- Gesetzeskraft. Der mystische Grund der Autorität. Aus dem Französischen von Alexander García Düttmann. Frankf. a. M.: Suhrkamp 1991. ISBN 3-518-11645-2
- Chora, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005 (1990), ISBN 3-85165-729-2
- Wie nicht sprechen, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1989 (1. Aufl.), ISBN 978-3-85165-758-6
- Vom Geist. Heidegger und die Frage. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1998, ISBN 3-518-57937-1
- Geschlecht (Heidegger), Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 2005 2. Auflage (1. Aufl.: 1988), ISBN 3-85165-688-1
- Randgänge der Philosophie, Erste vollständige deutsche Ausgabe, Hg. Von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien, 1988, ISBN 3-85165-290-8
- Wie Meeresrauschen auf dem Grund einer Muschel..., Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1988, ISBN 3-85165-450-1
- Asche und Feuer. Übersetzt von Michael Wetzel. Brinkmann & Bose, Berlin 1988.
- Ulysses Grammophon. Übersetzt von Elisabeth Weber. Brinkmann & Bose, Berlin 1988.
- Husserls Weg in die Geschichte am Leitfaden der Geometrie. Ein Kommentar zur Beilage III der 'Krisis'. Aus dem Französischen von Rüdiger Hentschel und Andreas Knop (franz. Originaltitel: Edmund Husserl, l'origine de la géométrie. Traduction et introduction par Jacques Derrida.) München 1987 (Fink) ISBN 3-7705-2424-1
- Die Postkarte. Von Sokrates bis an Freud und jenseits. Berlin 1982 und 1987 (Brinkmann & Bose, 2 Bde.) ISBN 3-922660-09-6
- Positionen, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1986, ISBN 3-205-01304-2
- Schibboleth, Hg. von Peter Engelmann, Passagen Verlag, Wien 1986, ISBN 3-85165-544-3
- Grammatologie Aus dem Französischen von Hans-Jörg Rheinberger und Hanns Zischler. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1983 (Paris, 1967). stw 417. 541 S. (ISBN 3-518-28017-1)
- Die Stimme und das Phänomen Ein Essay über das Problem des Zeichens in der Philosophie Husserls. Übers., Vorwort von Jochen Hörisch. Frankfurt: Suhrkamp, 1979. es 945. 174 S. (ISBN 3-518-10945-6)
- Die Schrift und die Differenz Aus dem Französischen von Rodolphe Gasché. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1972. stw 177. 451 S. (ISBN 3-518-57341-1), 2. Aufl. Frankfurt am Main 2003 (Suhrkamp)
- Paul de Man: Allegorien des Lesens, Frankfurt am Main 1998 (Suhrkamp).
- Paul de Man u.a.: Deconstruction and Criticism, New York 1979 (Continuum)
Weiterführende Literatur
- Jacques Derrida. Die Differance. Ausgewählte Texte. Herausgegeben und mit einer Einführung von Peter Engelmann. Stuttgart 2004 (Reclam Verlag, Universalbibliothek 18338), ISBN 3-15-018338-3
- Postmoderne und Dekonstruktion. Texte französischer Philosophen der Gegenwart. Herausgegeben und mit einer Einführung von Peter Engelmann. Stuttgart 1990(4. Auflage 2004)(Reclam Verlag, Universalbibliothek Band 8668), ISBN 3-15-008668-X
- Geoffrey Bennington & Jacques Derrida: Jacques Derrida. Ein Porträt. Frankfurt am Main 1994 (Suhrkamp).
- Moon-gyoo Choi: Frühromantische Dekonstruktion und dekonstruktive Frühromantik: Paul de Man und Friedrich Schlegel.- In: Karl Heinz Bohrer (Hg.), Ästhetik und Rhetorik, Frankfurt a. Main (Suhrkamp) 1993, S. 181ff.
- Jonathan Culler: Dekonstruktion. Derrida und die poststrukturalistische Literaturtheorie. Reinbek 1999. (Rowohlt) ISBN 3-499-55635-9
- Jacques Derrida: Die Schrift und die Differenz. Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1976.
- Jacques Derrida: Randgänge der Philosophie.Wien (Passagen Verlag) 1988.
- Jacques Derrida: Parergon.- In: Jacques Derrida, Die Wahrheit in der Malerei, Wien (Passagen Verlag) 1992, S. 31-176.
- Peter Eisenman: Moderne, Postmoderne und Dekonstruktion.- In: Peter Eisenman, Aura und Exzeß. Zur Überwindung der Metaphysik der Architektur, Wien (Passagen) 1995, S. 241ff.
- Manfred Frank: Was ist Neostrukturalismus? Frankfurt a. Main (Suhrkamp) 1984. ISBN 3-51811203-1 (bes. S. 336ff. u. S.520ff.)
- Werner Hamacher: Entferntes Verstehen. Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1998. ISBN 3-518-12026-3
- Anselm Haverkamp (Hg.): Die paradoxe Metapher.(darin bes.: Ästhetikhistorische Dekonstruktionen, S. 375ff.) Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1998. ISBN 3-518-11940-0
- Andreas Leopold Hofbauer: Disseminatorisches und differenzphilosophisches Sprachdenken als Dekonstruktion und Ökonomie.- In: Andreas L. Hofbauer, Ökonomien der Sprache, Wien (Passagen Verlag) 1995, S. 145ff. ISBN 3-85165-147-2
- Jochen Hörisch: Das Sein der Zeichen und die Zeichen des Seins. Marginalien zu Derridas Ontosemiologie.- In: Jacques Derrida, Die Stimme und das Phänomen, Frankfurt a. Main (Suhrkamp) 1979, S. 7-50.
- Barbara Johnson: The Critical Difference: Essays in the Contemporary Rhetoric of Reading. Baltimore, Johns Hopkins University Press, 1980. ( Dekonstruktive Lektüren von Baudelaire, Barthes, Mallarmé, Melville und von Lacan/Derrida/Poe)
- Sarah Kofman: Derrida lesen. Wien 1987 (Passagen Verlag) ISBN 3-900767-01-7
- Heinz Kimmerle: Jacques Derrida zur Einführung. Hamburg 2000 (Junius Verlag) ISBN 3-88506-324-7
- Stephan Moebius; Dietmar Wetzel (Hrsg.): absolute Jacques Derrida. Originalbeiträge und Einführung in Leben und Werk. Orange Press: Freiburg i.Br. 2005
- Chantal Mouffe (Hg.): Dekonstruktion und Pragmatismus. Demokratie, Wahrheit und Vernunft. Wien (Passagen Verlag) 1999. ISBN 3-85165-353-X
- Harro Müller: Hermeneutik oder Dekonstruktion?- In: Karl Heinz Bohrer (Hg.), Ästhetik und Rhetorik, Frankf. a. M. (Suhrkamp) 1993, S. 98ff.
- Urs Schällibaum: Dekonstruktion des Abgrunds.- In: Urs Schällibaum, Geschlechterdifferenz und Ambivalenz, Wien (Passagen) 1991, S. 77ff.
- Eckhard Schumacher: Die Ironie der Unverständlichkeit. Frankfurt a. Main (Suhrkamp) 2000. ISBN 3-518-12172-3
- Hugh J. Silverman: Textualities. Between Hermeneutics and Deconstruction. London 1994 (Routledge) ISBN 0-415-90818-3
- Stephan Laqué: Hermetik und Dekonstruktion. Die Erfahrung von Transzendenz in Shakespeares Hamlet. Heidelberg 2005 (Winter) ISBN 3-8253-5154-8
- Nicole Wachter: Interferenzen. Zur Relevanz dekonstruktiver Reflexionsansätze für die Gender-Forschung. Wien (Passagen Verlag) 2001. ISBN 3-85165-506-0
Weblinks
Einzelnachweise
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