Der Begriff
Eichtransformation bezeichnet das Umeichen einer bestimmten Größe durch das Addieren bzw. Subtrahieren von sog. Eichtermen (bzw. in der Quantenmechanik auch durch Multiplikation mit solchen Termen). Dies muss allerdings unter der Bedingung geschehen, dass die physikalischen Gesetze durch die Umeichung nicht beeinträchtigt werden. Mathematisch hat man es mit sog. Eichtheorien zu tun.
Beispiel:
In der Elektrodynamik gelten in sog. Gaußschen Maßsystemen die folgenden Eichtransformationen für das Vektorpotential und das skalare Potential:
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Im sog. Internationalen Maßsystem gelten dieselben Beziehungen mit c -> 1.
Die Gleichungen, die das elektrische und das magnetische Feld unter Verwendung dieser Potentiale definieren, liefern nach Einsetzen der transformierten Potentiale dasselbe Ergebnis wie zuvor. Für das Magnetfeld erhält man
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Es gilt
- ,
da der vollkommen antisymmetrische Levi-Civita-Tensor
mit dem vollkommen symmetrischen Tensor
überschoben wird. Folglich ergibt sich
- .
Für das elektrische Feld gilt
-
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