Geschichte
Naher Osten
Eisen wurde von Menschen erstmalig nachweisbar etwa 4000 v. Chr. in
Sumer und Ägyptenen benutzt. Es handelte sich um gediegenes Eisen von
Meteorit, das zur Dekoration und zur Anfertigung von Speerspitzen diente.
Zwischen 3000 und 2000 v. Chr. fand man verhüttetes Eisen (vom Meteoriteisen durch die Abwesenheit von Nickel unterscheidbar) in Mesopotamien, Anatolien und Ägypten. Es scheint nur zeremoniell genutzt worden zu sein und war wertvoller als Gold. Möglicherweise entstand es in Form von Schwammeisen als Nebenprodukt der Bronzeherstellung.
Zwischen 1600 und 1200 v. Chr. wurde Eisen verstärkt genutzt; die Hethiter kannten dann wohl eine Methode zur wirtschaftlichen Herstellung des Eisens. Es löste Bronze allerdings noch nicht ab. In dieser Zeit blieb es weitgehend Monopol des Hethitischen Reiches (auf dem Gebiet der heutigen Türkei) und war ein Faktor seines Aufstiegs. Ab 1200 v. Chr. fand mit dem Untergang des Hethitischen Reiches und der Verbreitung des entsprechenden Wissens im Nahen Osten der Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit statt. Es wird vermutet, dass nicht nur die Materialüberlegenheit des Eisens, sondern ein Mangel an Zinn (zur Bronzeherstellung notwendig) den Übergang auslöste. Allerdings kann die Überlegenheit eiserner Rüstungen und Waffen gegenüber bronzenen Waffen auch ein wichtiger Grund sein.
Beim ersten eisenzeitlichen Verhüttungsschritt entstand Schwammeisen. Durch den Gebrauch von Holzkohle bei der Weiterverarbeitung wurde dem Eisen Kohlenstoff zugeführt, mit dem Endresultat eines (zumindest oberflächlichen) Stahls. Durch vorsichtiges Härten (das heißt sorgfältiges und gekonntes Abkühlen, im Allgemeinen in einer Flüssigkeit wie Wasser oder Öl) entstanden Werkstücke mit einer bis dahin nicht gekannten Elastizität und Härte, die der Bronze weit überlegen waren.
China
Auch in China wurden die ersten Erfahrungen mit Eisen an Meteoriteneisen gewonnen. Erste archäologische Spuren von Schmiedeeisen finden sich im Nordwesten, nahe Xinjiang, aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert. Man vermutet, dass diese Produkte, die mit den Methoden des Nahen Ostens erstellt wurden, durch Handel nach China gelangt sind.
550 v. Chr. wurde der Hochofen entwickelt: Jetzt war das Herstellen von Gusseisen möglich.
Europa
Neben seiner herausragenden Bedeutung als Werkstoff wurde Eisen in der
Alchemie verwendet, wo es mit dem Zeichen für Mars/Männlichkeit
♂ assoziiert wurde.
Da europäische Verarbeitungstechniken (Rennofen) nur Temperaturen von knapp 1.300 °C erreichten, fand die Entwicklung von Gusseisen erst im 15. Jahrhundert in Schweden (Lapphyttan und Vinarhyttan) statt. Mit der gegossenen Kanonenkugel verbreitete sich die Gusseisenverarbeitung schnell wie die Feldzüge über ganz Europa.
Als die schwindenden Wälder den wachsenden Holzkohlebedarf zur Eisengewinnung in Großbritannien nicht mehr decken konnten, wurde Kohle (genauer das Kohleprodukt Koks) von Abraham Darby als Alternative entwickelt. Diese Umstellung, zusammen mit der Erfindung der Dampfmaschine, gilt als Beginn der industriellen Revolution.
Eisenfunde
Eisenfunde sind gegenüber den Funden von
Bronze relativ selten, einerseits weil das Eisen in den ältesten Perioden nur in geringem Maße verwendet wurde, andererseits wegen der großen Neigung des Eisens, an feuchter Luft, im Wasser und in der nassen Erde zu
korrodieren, wodurch die Gegenstände sich nicht erhalten konnten. Nur besondere Umstände oder große Ausmaße des Gegenstandes verhinderten den Verlust solcher Stücke.
Eines der ältesten Fundstücke stammt aus der Cheopspyramide und wurde 1837 von J. R. Hill beim Lossprengen einiger Steinlagen in einer Mauerfuge gefunden, wo es vor Rost geschützt war. Es handelt sich um das Bruchstück eines größeren schmiedeeisernen Werkzeugs und hat ein Alter von etwa 5.000 Jahren. Ein späteres Fundstück ist das von Belzoni unter einer Sphinx in Karnak entdeckte Stück, das als Teil einer Sichel erkannt wurde und etwa 2.800 Jahre alt ist.
In Asien fanden sich eiserne Gegenstände in den Gräbern von Turan und größere Eisenlager in den Ruinen von Khorsabad, wo Ringe, Kettenteile zusammen mit etwa 160.000 kg Eisenbarren entdeckt wurden. Auch Layard stieß bei seinen Ausgrabungen in Nimrud auf eiserne Waffen, wie Helmee, Speer und Dolche. Der berühmte Pfeiler von Delhi im Qutb-Komplex ist eine 7 m hohe schmiedeeiserne massive Säule mit etwa einem halben Meter Durchmesser, die seit dem Beginn des 5. Jahrhunderts von den Indern als heilig verehrt wird und Sanskrit-Inschriften enthält.
Zu den ältesten europäischen Stücken gehören die eisernen Zelte und Speere, die Graf Gozzadini 1853 in etruskischen Gräbern bei Bologna entdeckt hat. Sie stammen aus dem 9 bis 10. Jahrhundert vor Christus.
Vorkommen
Eisen ist zusammen mit Nickel wahrscheinlich der Hauptbestandteil des Erdkerns. Vermutlich angetrieben von thermischen Kräften erzeugen Konvektionsströmungen von flüssigem Eisen im äußeren Kern das
Erdmagnetfeld.
Mit einem Anteil von 4,7 Prozent ist Eisen aber auch eines der häufigsten Elemente der
Erdkruste. Die ersten Vorkommen, die abgebaut wurden, waren
Raseneisenstein und offenliegende Erze. Heute wird vor allem 40-prozentiges Magneteisenerz abgebaut. Das wichtigste Mineral zur Eisengewinnung ist
Hämatit, welches größtenteils aus Fe
2O
3 besteht. Die größten Eisenerzvorkommen finden sich in den sogenannten
Banded Iron Formations (BIF, gebändertes Eisenerz oder
Bändererz), die auch als Takonit oder Itabirit bezeichnet werden.
Eisen ist das zehnthäufigste Element im Universum. Die Fusionenen von Elementen in Stern endet beim Eisen, da bei der Fusion höherer Elemente keine Energie mehr frei wird, sondern aufgewendet werden muss. Schwerere Elemente entstehen endotherm bei Supernovaexplosionen, die auch für das Verstreuen der im Stern entstandenen Materie verantwortlich sind.
Eisen als Mineral
Sehr selten kann Eisen auch
gediegen auftreten. Das
Mineral kristallisiert dann im
kubischen Kristallsystem, hat eine
Härte von 4,5 und eine stahlgraue bis schwarze Farbe. Auch die
Strichfarbe ist grau.
Wegen der Reaktion mit Wasser und Sauerstoff (Rosten) ist gediegenes Eisen nicht stabil. Es tritt daher in Legierung mit Nickel nur in Eisenmeteoritenen auf sowie in Basalt, in denen es manchmal zu einer Reduktion von eisenhaltigen Mineralen kommt.
Eisenerze findet man dagegen vergleichsweise häufig, wichtige Beispiele sind Magnetit (Fe3O4), Roteisenstein, Hämatit (Fe2O3), Brauneisenstein
(Fe2O3·n H2O), Siderit (FeCO3), Magnetkies
(FeS) und Pyrit (Eisenkies) (FeS2).
Staaten mit der größten Förderung
Weltweit wurden im Jahre 2000 etwa 1 Mrd. Tonnen
Eisenerz abgebaut, mit einem Wert von etwa 25 Mrd. Euro. Die bedeutendsten erzliefernden Staaten sind
Brasilien,
Australien, die
Volksrepublik China,
Russland und
Indien. Zusammen liefern sie etwa 70 % des Weltbedarfs. Aus den 1.000 Mt Erz wurden etwa 572 Mt Eisen gewonnen. Zusätzlich wird aus Schrott noch neues Eisen gewonnen.
Das bei weitem bedeutendste Herstellerland für Roheisen ist die Volksrepublik China, gefolgt von Japan und der Russischen Föderation. In Europa sind die wichtigsten Produzenten Ukraine und Deutschland.
Die größten Roheisenproduzenten weltweit (2003)
Quelle: Handelsblatt Die Welt in Zahlen (2005)
| Rang
| Land
| Produktion (in Mio. t)
| Rang
| Land
| Produktion (in Mio. t)
|
| 1
| VR China
| 202,3
| 10
| Frankreich
| 13
|
| 2
| Japan
| 82,1
| 11
| Taiwan
| 10,3
|
| 3
| Russische Föd
| 48,3
| 12
| Italien
| 10,1
|
| 4
| Vereinigte Staaten
| 39,1
| 13
| Vereinigtes Königreich
| 10,1
|
| 5
| Brasilien
| 32
| 14
| Kanada
| 8,5
|
| 6
| Ukraine
| 29,6
| 15
| Belgien
| 7,8
|
| 7
| Deutschland
| 29,5
| 16
| Südafrika
| 6,2
|
| 8
| Südkorea
| 27,3
| 17
| Australien
| 6,1
|
| 9
| Indien
| 26,1
| 18
| Niederlande
| 5,8
|
Für eine ausführlichere Liste der Produktionsländer siehe Liste der größten Roheisenerzeuger.
Weitere Tabellen zu Produktionsdaten findet man hier:
- Industrie - die größten Produzenten von: Aluminium, Dünger, Kunstfasern, Papier, Stahl, Zement
- Bergbau - die Hauptfördernationen von: Bauxit, Blei, Eisenerz, Diamanten, Gold, Kupfer, Platin, Silber, Zink, Zinn
Gewinnung und Darstellung
1709 als erster Eisen unter Verwendung von Koks gewonnen hat (Gemälde von Philippe-Jacques de Loutherbourg, 1801)
Eisenerz wird im
Tagebau und im Tiefbau (
Untertagebau) gewonnen. Dort, wo die als abbauwürdig erkannten Eisenerzlagerstätten offen zutage treten, kann das Erz im weniger aufwändigen Tagebau gewonnen werden. Heute wird Eisenerz hauptsächlich in Südamerika, bes.
Brasilien, im Westen Australiens, in der
Volksrepublik China, in Ost-Europa (beispielsweise
Ukraine) und
Kanada auf diese Weise abgebaut.
Diese Länder verdrängten in den letzten Jahren die ursprünglich bedeutendsten Eisenerz-Förderländer wie Frankreich, Schweden oder Deutschland, dessen letzte Eisenerzgrube in der Oberpfalz 1987 geschlossen wurde
Riesige Erz-Abbaugebiete wie die Ok Tedi-Mine in Papua-Neuguinea beeinträchtigen nicht nur den Regenwald stellenweise, sondern durch die ungeklärte Einleitung von Abwässern und Schlämmen in Flüsse
teilweise auch diejenige Bevölkerung, die vom Flusswasser Gebrauch macht. Jedoch ist die Anzahl an Menschen, die durch die Mine in dem bitterarmen Land ihren Lebensunterhalt verdienen und oft sogar ihre Existenz verdanken, viel größer.
Nur selten gelangt das Eisenerz vom Bergwerk kommend unmittelbar zu den Lagerplätzen der Hütten. Meist müssen erst weite Transportwege auf dem Landweg und auf dem Seeweg, mit mehrfachem Umladen, zurückgelegt werden.
Vor der weiteren Verarbeitung wird das Erz schließlich zerkleinert und gemahlen. Danach werden die Erzkörner nach ihrer Größe sortiert und gesintert. Das heißt, es werden kleine Erzkörner gemeinsam mit Kalkzuschlagsstoffen auf mit Gas unterfeuerten motorisch angetriebenen Wanderrosten (Rost-Förderband) aufgelegt und durch starke Erhitzung „zusammengebacken“, denn nur in dieser Form als gesinterte grobe Brocken ist der Einsatz im Hochofen möglich, da das feine Erz die Luftzufuhr (Wind) sehr beeinträchtigen, bzw. verhindern würde.
Nur ein kleiner Teil der Erze kann als Stückerz direkt im Hochofen eingesetzt werden. Der Hauptanteil der
Eisenerze wird als Feinerz in einer Sinteranlage zu Sinter verarbeitet. Das Erz wird mit Kalkstein, feinkörnigem
Koks (Koksgrus) und Wasser intensiv vermischt und auf einen Wanderrost aufgegeben. Der Wanderrost wird von unten
abgesaugt. Von oben wird angezündet und eine Brennfront wandert von oben nach unten durch die Mischung, die
dabei kurz angeschmolzen wird. Ein wesentlicher Anteil der Erze wird zu Pellets verarbeitet. Hierzu wird das
Erz pulverfein aufgemahlen, was oft bereits zur Abtrennung von Gangart nötigt ist. Mit Bindemitteln, Zuschlägen
und Wasser wird eine Mischung erzeugt, die dann auf Pelletiertellern zu Kügelchen von 10 bis 16 mm Durchmesser
gerollt wird. Diese werden auf einem Wanderrost mit Gasbefeuerung zu Pellets gebrannt. Sinter ist nicht
gut transportierbar und wird deshalb im Hüttenwerk erzeugt. Pelletanlagen werden meist in der Nähe der Erzgruben
betrieben.

Schematischer Aufbau eines Hochofens
Das Eisen wird durch chemische Reduktion des Eisenoxids der Eisenerze mit Kohlenstoff im
Hochofen gewonnen.
Der Hochofen ist ein Schachtofen.
Koks und
Erz werden abwechselnd in Lagen oben in den Ofen hineingeschüttet. Dazu
sind oberhalb des Ofengefäßes i.d.R. zwei Bunker angeordnet, die als Gasschleusen zwischen dem Ofengefäß und der
Umgebung dienen. Ganz oben befindet sich innerhalb des Ofengefäßes eine Drehschurre, mit der das Material spiralförmig flächig auf der Beschickungsoberfläche verteilt wird. Die Kokslagen halten im unteren Bereich des
Ofens, wenn das Erz plastisch wird, die Durchströmbarkeit der Schüttung mit Prozessgas aufrecht (Koksfenster).
Der Einsatz sinkt im Ofenschacht ab und wird dabei durch das aufsteigende Prozessgas getrocknet, aufgeheizt, reduziert und schließlich geschmolzen (Redoxreaktion). Der gesamte Vorgang dauert etwa acht Stunden. Das Prozessgas wird erzeugt,
indem unten in den Ofen durch wassergekühlte Kupferdüsen (Blasformen) auf etwa 1200 °C vorgeheizte Luft eingeblasen wird. Der Sauerstoff der Luft verbrennt mit Koks zu Kohlenstoffmonoxid, wodurch das etwa 2000 °C heiße aus Kohlenstoffmonoxid und Stickstoff bestehende Prozessgas erzeugt wird, welches die Eisenoxide reduziert. Das hiervon übrig bleibende Abgas, das am oberen Ende des Ofenschachtes gewonnen wird, ist brennbar und wird zum Vorheizen der Luft verwendet. Mit Überschussgas wird in einem Kraftwerk Strom erzeugt.
Der Ofen erzeugt neben dem flüssigen Eisen flüssige Schlacke. Beides wird vermischt mit einer Temperatur von etwa 1450 °C durch ein Stichloch abgezogen, das etwa alle zwei Stunden durch Anbohren geöffnet und jeweils nach etwa einer Stunde durch Verstopfen mit einer keramischen Masse verschlossen wird. Eisen und Schlacke werden außerhalb des Ofens getrennt. Das Eisen wird in Transportpfannen gefüllt und ins Stahlwerk gebracht. Das Eisen ist bei 1450 °C flüssig, da durch den im Eisen gelösten Kohlenstoff eine Schmelzpunktserniedrigung erfolgt. Die Schlacke wird mit Wasser verdüst. Dabei erstarrt sie durch das Abschrecken als feinkörniges Glas (Schlackensand). Dieser Schlackensand wird fein gemahlen und als Zement verwendet. Ein Hochofen erzeugt pro Tonne Eisen etwa 200 bis 300 kg Schlacke.
Erz und Koks enthalten als Hauptverunreinigung Siliziumdioxid (Quarzsand, Silikate) SiO2 und Aluminiumoxid Al2O3. Ein kleiner Teil des Siliziumdioxids wird zu Silizium reduziert, das im Eisen gelöst wird. Der Rest bildet zusammen mit dem Aluminiumoxid die Schlacke (Aluminiumsilikate).
Da der Schmelzpunkt eines Gemisches von SiO2 und Al2O3
zu hoch ist, um eine bei 1450 °C flüssige Schlacke zu bilden, wird Calciumoxid (Gebrannter Kalk, CaO) zur Schmelzpunktserniedrigung verwendet. Dies wird meist bereits bei der
Herstellung des Eisenerzsinters als Kalkstein zugegeben.
Das Eisen des Hochofens (Roheisen) hat nur einen Eisengehalt von etwa 95 %. Es enthält für die meisten Anwendungen zu viel Kohlenstoff, Schwefel, Silicium und Phosphor. Üblicherweise wird daher im Stahlwerk zunächst durch Einblasen von Calciumcarbid, Magnesium oder Branntkalk reduzierend entschwefelt. Die Entschwefelungsschlacke wird abgezogen und das Roheisen dann in einem Konverter (Sauerstoffblasverfahren) unter Zusatz von Branntkalk oxidierend verblasen. Dabei wird Silicium zu Siliciumdioxid und Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid verbrannt. Der Phosphor wird als Calciumphosphat gebunden. Das flüssige Eisen hat danach eine Temperatur von etwa 1600 °C. Es enthält soviel Sauerstoff, dass beim Erstarren aus verbliebenem Kohlenstoff Kohlenmonoxidblasen entstehen. Beim heute meist verwendeten Strangguss ist dies unerwünscht. Beim Abstechen des Stahls aus dem Konverter in die Gießpfanne wird daher Aluminium zugegeben, um den Sauerstoff als Aluminiumoxid zu binden. Bei hohen Anforderungen an die Qualität des Stahls folgen auf den Konverterprozess noch weitere Verfahrensschritte, wie z. B. eine Vakuumbehandlung (Sekundärmetallurgie).
Eigenschaften

ein Stück hochreines Eisen mit 99,97 %iger Reinheit;

Kubisch raumzentrierte Elementarzelle eines Eisenkristalls
Das durchschnittliche Eisen-
Atom hat etwa die 56-fache Masse eines
Wasserstoff-Atoms. Der Atomkerne des Eisenisotops
56Fe weist einen der größten
Massendefekt und damit eine der höchsten Bindungsenergien pro
Nukleon aller Atomkerne auf. Deshalb wird es als Endstufe bei der Energieerzeugung durch
Kernfusion in den Sternen betrachtet.
Bei Raumtemperatur ist die allotrope Modifikation des reinen Eisens das Ferrit oder α-Eisen. Diese Modifikation weist ein kubisch raumzentriertes Kristallgitter auf, das unterhalb 911 °C vorliegt. Unterhalb des Curiepunkts bei 766 °C ist das Ferrit ferromagnetisch.
Die Modifikation zwischen 766 °C und 911 °C heißt β-Eisen. Da sie sich außer in den magnetischen Eigenschaften nicht vom Ferrit α-Eisen unterscheidet, wird sie gewöhnlich auch als α-Eisen bezeichnet.
Bis 1392 °C liegt es in der kubisch flächenzentrierten γ-Modifikation oder Austenit vor. Bei weiter steigender Temperatur wandelt das Eisen in δ-Ferrit um, das wieder ein kubisch raumzentriertes Gitter aufweist. Der Schmelzpunkt liegt bei 1535 °C.
Diese Eigenschaft der Umwandlung des Gitters von kubisch-raumzentriert (bis 911 °C) über kubisch-flächenzentriert (bis 1392 °C) zu kubisch-raumzentriert (bis 1539 °C) sowie des anschließenden Zerfalls der Gitterstrukturen nennt man auch die „Polymorphie des Eisens“.
Eisen ist beständig an trockener Luft, in trockenem Chlor sowie in konzentrierter Schwefelsäure, konzentrierter Salpetersäure und basischen Agenzien (außer heißer Natronlauge) mit einem pH-Wert größer als 9.
Isotope
Eisen hat vier natürlich vorkommende, stabile
Isotope, mit den relativen
Häufigkeiten:
54Fe (5,8 %),
56Fe (91,7 %),
57Fe (2,2 %) und
58Fe (0,3 %). Das Isotop
60Fe hat eine
Halbwertszeit von 1,5 Millionen Jahren. Die Existenz von
60Fe zu Beginn der Entstehung des Planetensystems konnte durch den Nachweis einer Korrelation zwischen den Häufigkeiten von
60Nienen, dem Zerfallsprodukt von
60Fe, und den Häufigkeiten der stabilen Fe-Isotope in einigen Phasen mancher
Meteorit (beispielsweise in den Meteoriten
Semarkona und
Chervony Kut) nachgewiesen werden.
Möglicherweise spielte die freigesetzte Energie beim radioaktiven Zerfall von
60Fe, neben der atomaren Zerfallsenergie des ebenfalls vorhandenen radioaktiven
26Al, eine Rolle beim Aufschmelzen und der Differenzierung der
Asteroidsen direkt nach ihrer Bildung vor etwa 4,6 Milliarden Jahren. Heute ist fast alles damals ursprünglich vorhanden gewesene
60Fe vollständig in
60Ni zerfallen. Die Verteilung von Nickel- und Eisenisotopen in Meteoriten erlaubt es, die Isotopen- und Elementehäufigkeit bei der Bildung des
Sonnensystem zu messen und die vor und während der Bildung des Sonnensystems vorherrschenden Bedingungen zu erschließen.
Nur das Eisenisotop 57Fe besitzt einen Kernspin.
Verwendung

Brücke über den Severn
Eisen ist technisch gesehen für die Herstellung von
Stahl sehr bedeutsam. Stähle sind
Legierungen des Eisens, die beim Vermischen (Legieren) mit anderen Metallen und auch Nichtmetallen (insbesondere
Kohlenstoff) entstehen. Eisen ist mit 95 Prozent Gewichtsanteil an genutzten Metallen das weltweit meistverwendete. Der Grund dafür liegt in seiner weiten Verfügbarkeit, welche es recht preiswert macht, sowie in der erreichten hervorragenden Festigkeit und Zähigkeit beim Eingehen von Legierungen mit anderen Metallen wie Chrom, Molybdän und Nickel, die es für viele Bereiche in der Technik zu einem Grundwerkstoff macht. Es wird bei der Herstellung von Landfahrzeugen,
Schiffen und im gesamten Baubereich (
Stahlbeton) eingesetzt.
Eisen ist (neben Cobalt und Nickel) eines jener drei ferromagnetischen Metalle, die mit ihrer Eigenschaft den großtechnischen Einsatz des Elektromagnetismus u.a. in Generatoren, Transformatornen, Drossel, Relais und Elektromotoren ermöglichen. Es wird rein oder u.a. mit Silicium, Aluminium, Kobalt oder Nickel (siehe Mu-Metall) legiert und dient als weichmagnetisches Kernmaterial zur Führung von Magnetfeldern, zur Abschirmung von Magnetfeldern oder zur Erhöhung der Induktivität. Es wird hierzu massiv, in Form von Blechen oder Pulver (Pulverkerne) produziert.
Reines Eisenpulver wird auch in der Chemie verwendet.
Industriell sind verschiedene Stähle verbreitet; in Deutschland sind etwa 7.500 Sorten genormt. Eisen wird in den nachfolgend angeführten Formen genutzt:
- Roheisen enthält vier bis fünf Prozent Kohlenstoff sowie unterschiedliche Anteile an Schwefel, Phosphor und Silicium. Es ist ein Zwischenprodukt in der Herstellung von Gusseisen und Stahl.
- Gusseisen enthält 2,06 bis 6,67 % Kohlenstoff und weitere Legierungselemente, wie beispielsweise Silicium und Mangan. In Abhängigkeit von der Abkühlgeschwindigkeit liegt der Kohlenstoff im Gusseisen als Karbid oder elementar als Graphit vor. In Anlehnung an das Aussehen der Bruchflächen spricht man im ersteren Fall von weißem und im zweiten Fall von grauem Gusseisen. Gusseisen ist sehr hart und spröde. Es lässt sich gewöhnlich nicht plastisch verformen.
- Stahl enthält zwischen 0,06 % und 2,06 % Kohlenstoff. Im Gegensatz zu Gusseisen ist er plastisch umformbar. Durch Legieren, sowie durch eine geeignete Kombination von thermischer Behandlung und plastischer Formung (Kaltwalzen) können die mechanischen Eigenschaften des Stahls in weiten Grenzen variiert werden.
- Bei unlegierten Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt bis 0,8 % spricht man von Baustahl, bei über 0,8 % von Werkzeugstahl.
In der Medizin werden eisenhaltige Präparate als
Antianämika eingesetzt, kausal in der Behandlung von Eisenmangelanämienn und additiv in der Behandlung von durch andere Ursachen hervorgerufenen
Anämie.
Geruch des Eisens

Strukturformel von 1-Octen-3-on
Der typische, als metallisch klassifizierte Geruch, wenn man Eisengegenstände berührt, entsteht durch eine chemische Reaktion von Stoffen des Schweißes und des Fetts der Haut mit zweiwertigen Eisenionen.
[D. Glindemann, A. Dietrich, H.-J. Staerk und P. Kuschk Die zwei Gerüche des Eisens bei Berührung und unter Säureeinwirkung - (Haut)Carbonylverbindungen und Organophosphine, Angewandte Chemie 118 (2006) 7163 - 7166]
Einer der wichtigsten Duftträger ist 1-Octen-3-on, das noch in großer Verdünnung pilzartig-metallisch riecht. Vorstufe der Geruchsstoffe sind Lipidperoxide. Diese entstehen, wenn Hautfett durch bestimmte Enzyme oder andere Prozesse (z. B. UV-Anteil des Lichts) oxidiert werden. Diese Lipidperoxide werden dann durch die zweiwertigen Eisenionen zersetzt, wobei die Duftstoffe gebildet werden. Die zweiwertigen Eisenionen entstehen durch Korrosion des Eisens bei Berührung mit dem Handschweiß, der korrosive organische Säuren und Chloride enthält.
Beim Verreiben von Blut auf der Haut entsteht ein ähnlicher Geruch. Blut enthält ebenfalls Eisenionen.
Medizinische Bedeutung
Normaler Eisenstoffwechsel
Eisen ist ein essentielles
Spurenelement für fast alle Lebewesen, vor allem für die Blutbildung. Im Körper liegt es
oxidiert als Eisen(II) und Eisen(III) vor. Als Zentralatom des Kofaktors
Häm in
Hämoglobin und
Myoglobin ist es bei vielen Tieren und beim Menschen für Sauerstofftransport und -speicherung verantwortlich. In diesen Proteinringen ist es von einem planaren
Porphyrin umgeben. Weiter ist Eisen Bestandteil von Eisen-Schwefel-Komplexen (Iron-Sulphur-Cluster) in vielen Enzymen, beispielsweise Nitrogenasenn, Hydrogenase oder den Komplexen der
Atmungskette. Als dritte wichtige Klasse der Eisenenzyme sind die so genannten Nicht-Häm-Eisenenzyme zu nennen, beispielsweise die
Methan-Monooxygenase,
Ribonukleotid-Reduktase und das Hämerythrinaktivierung. Diese Proteine nehmen in verschiedenen Organismen Aufgaben der
Sauerstoff, Sauerstofftransport, Redoxreaktionnen und
Hydrolyse wahr. Ebenso wichtig ist dreiwertiges Eisen als Zentralion im Enzym
Katalase, das in den
Peroxisomen der Zellen das im Stoffwechsel entstehende Zellgift Wasserstoffperoxid abbaut.
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Eisenbedarf und Eisenmangel
Vor allem Frauen leiden häufig an
Eisenmangel, der Grund dafür ist die Menstruationsquote - an jedem Tag verliert der Körper ca. 15 Milligramm, bei der Geburt eines Kindes ca. 1000 Milligramm Eisen. Der Tagesbedarf eines erwachsenen Mannes beträgt ca. 10 Milligramm Eisen. Eine erwachsene Frau (bis 51 Jahre alt) sollte ca. 15 Milligramm Eisen zuführen. Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C wird die
Resorption deutlich erhöht. Besonders reichhaltig ist Eisen in Fleisch, Leber, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot enthalten.
Die Eisenaufnahme durch Nahrungsmittel wird bei gleichzeitigem Verzehr von Milchprodukten, Kaffee oder schwarzem Tee von diesen gehemmt.
Toxizität und Eisenüberladung
Obwohl Eisen ein wichtiges
Spurenelement für den Menschen ist, kann zu viel Eisen für den Körper
toxisch, d. h.
giftig sein. Zu große Mengen an Fe
2+-Ionen reagieren mit
Peroxiden, wobei freie
Radikale entstehen. Im Normalzustand werden letztere durch körpereigene Prozesse kontrolliert.
Etwa ein Gramm Eisen verursacht bei einem zweijährigen Kind ernste Vergiftungserscheinungen, drei Gramm können bereits tödlich sein. Bei einem erwachsenen Mann treten ab ca. 2,5 Gramm Eisen (welches nicht in Hämoglobin gebunden ist) im Blut ernstzunehmende Vergiftungserscheinungen auf. Lang andauernde Überversorgung mit Eisen führt zur Hämochromatose, einer Eisenspeicherkrankheit. Das Eisen reichert sich in der Leber an und führt dort zu Siderose (Ablagerung von Eisensalzen) und Organschäden. Daher sind Eisenpräparate nur bei Eisenmangel zu empfehlen. Allerdings nimmt der Körper bei Eisenüberversorgung dieses nicht mehr aus der Nahrung auf.[Nielsen P: [1] ]
Einteilung der Eisenüberladung
Da Eisen ein Übergangsmetall ist, kann es, vor allem in seiner zweiwertigen Form (Fe2+), durch ein Überangebot auch im Gehirn unter bestimmter Voraussetzungen zu neurodegenerativen Erkrankungen wie z.B. der Parkinson- oder auch der Alzheimer-Krankheit führen.[DEGUM: 'DEGUM: Parkinson-Erkrankung vor dem Ausbruch erkennen' ]
Informationsdienst Wissenschaft, 6. Juli 2006
Nachweis
Bei der
Nachweisreaktion für Eisen-Ionen werden zunächst die beiden Kationen
Fe
2+ und Fe
3+ unterschieden.
Eisennachweis mit Thioglycolsäure
Mit
Thioglycolsäure lassen sich Fe
2+- und Fe
3+-Ionen nachweisen:
Fe2+ + 2 HS-CH2-COOH → [Fe(SCH2COO)2]2- + 4H+
Bei Anwesenheit von Fe2+- oder Fe 3+-Ionen entsteht eine intensive
Rotfärbung.
Eisennachweis mit Hexacyanoferraten
Die Fe
2+-Ionen lassen sich mit
rotem Blutlaugensalz nachweisen:
- 3 Fe2+ + 2 K3[Fe(CN)6] → Fe3[Fe(CN)6]2 + 6 K+
Das Produkt trägt den Namen
Turnbulls Blau (was im Grunde genommen das gleiche wie Berliner Blau ist). Es läuft keine
Komplexbildungsreaktion ab, sondern lediglich ein Ionenaustausch (
Fällungsreaktion).
Fe3+-Ionen lassen sich mit gelbem Blutlaugensalz nachweisen:
- 4 Fe3+ + 3 K4[Fe(CN)6] → Fe4[Fe(CN)6]3 + 12 K+
Bei dieser Nachweisreaktion entsteht
Berliner Blau, ein wichtiger Farbstoff.
Die Fe2+- beziehungsweise Fe3+-Ionen können also als lösliches, beziehungsweise unlösliches Berliner- /Turnbulls Blau mit Hilfe von Kaliumhexacyanoferrat(II/III) nachgewiesen werden.
Berliner Blau und Turnbulls Blau sind eigentlich nur zwei Namen für die gleich Verbindung. Dies lässt sich leicht verstehen wenn man weiß, dass die blaue Farbe von Metall-Metall Charge-Transfer herrührt. Dabei geht FeIII in FeII über und umgekehrt.
Es ist bemerkenswert, dass dieses bekannte Eisennachweisreagenz selbst Eisen enthält, welches durch die Cyanidionen chemisch gut maskiert wird (Innerorbitalkomplex) und somit die Grenzen der chemischen Analytik aufzeigt.
Eisennachweis mit Thiocyanaten
Alternativ kann man Eisen(III)-salze mit Thiocyanaten (Rhodaniden) nachweisen. Diese reagiert mit Eisen(III)-Ionen zu Eisen(III)-thiocyanat:
- Fe3+ + 3 SCN− → Fe(SCN)3
Es bildet sich das tiefrote Fe(SCN)
3, welches in Lösung bleibt.
Allerdings stören einige Begleitionen diesen Nachweis (z. B.
Co2+,
Mo3+,
Hg2+, Überschuss an
Mineralsäuren), so dass u. U. ein
Kationentrenngang durchgeführt werden muss.
Verbindungen
Wertigkeiten und Oxidationsstufen
- Fe1+, äußerst ungewöhnlich, z. B. als Fe[(H20)5NO]2+. (Ringprobe, Nachweis von NO3-)
- Fe2+, diese Salze sind zumeist blassgrün,
- Fe3+, diese Ionen sind fast farblos. Lösungen von Fe(III)-Salzen reagieren stark sauer und sind gelb gefärbt. Die Farbe entsteht durch Charge-transfer-Banden von Hydroxo-Ionen, wie bei [Fe(H2O)5OH]2+.
- Fe4+, kommt in den Katalysezyklen einiger Enzyme vor (zum Beispiel Cytochrom c Oxidase, Cytochrom P450n, Peroxidase),
- Fe5+, FeO43-
- Fe6+, ist selten (beispielsweise K2FeO4).
Oxide
Eisen bildet mit Sauerstoff zweiwertige und dreiwertige Oxide:
- Eisen(III)-oxid (Fe2O3) ist eine braune Substanz. Es entsteht durch Oxidation von Eisen im Sauerstoffüberschuss.
- Eisen(II)-oxid (FeO) entsteht beim direkten Verbrennen von Eisen, z. B. mit dem Schneidbrenner. Es ist schwarz und bis 560 °C instabil.
- Eisen(II,III)-oxid (Fe3O4) entsteht durch Umwandlung von FeO.
Da diese Oxide keine feste Schutzschicht bilden, oxidiert ein der Atmosphäre ausgesetzter Eisenkörper vollständig. Wenn sie vor dem endgültigen Verrosten eingesammelt und dem Recycling zugeführt werden, sind verrostetes Eisen und verrosteter Stahl bei der Stahlproduktion im Elektro-Schmelzofen ein begehrter und wertvoller Sauerstoffträger. Dieser Sauerstoff im Eisenschrott wirkt beim „Stahlkochen“ als Oxidationsmittel, um ungewünschte qualitätsmindernde Beimengungen (z. B. Leichtmetalle) zu oxidieren (verbrennen).
Salze
Eisen bildet zweiwertige und dreiwertige Salze:
Cu + 2 FeCl
3 = CuCl
2 + 2 FeCl
2
- Eisen(III)-chloridsulfat (FeClSO4)
Alle Eisensalze werden unter anderem verwendet als
Flockungsmittel und zur Phosphatelimination, dazu gehört die
Vorfällung,
Simultanfällung, Nachfällung und Flockenfiltration sowie
Sulfidfällung,
Faulgasentschwefelung, Biogasentschwefelung
Weitere Eisenverbindungen
Einzelne Eisenverbindungen:
- Fe3C, Eisencarbid,
- Fe(CO)5, Eisencarbonyl, Eisenpentacarbonyl, IPC (I für iron), entsteht unter Druck aus Eisen und Kohlenmonoxid und bildet nach seiner Zersetzung neben Kohlenmonoxid ein besonders reines Eisenpulver, das Carbonyleisen. Eine weitere Variante von Eisencarbonyl ist Fe2(CO)9 und Fe3(CO)12.
- Fe(SCN)3, Eisen(III)-thiocyanat, Eisenrhodanid, hat eine sehr ergiebige blutrote Färbung, dient zum Nachweis von Fe3+-Ionen.
Siehe auch
- Eisen-Stoffwechsel – Bedeutung des Eisens im Organismus eines Lebewesens
- Elektrowerk – Herstellung von seltenen Legierungen wie Ferro-Chrom und Ferro-Molybdän
- Atomium – Das Wahrzeichen Brüssels, das einen Ausschnitt aus einem Eisen-Kristallgitter darstellt.
Quellen
Literatur
H. Schoppa:
Was der Hochöfner von seiner Arbeit wissen muß. Verlag Stahleisen., Düsseldorf 1992, ISBN 3-514-00443-9.
Weblinks
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