Farideh Akashe-Böhme wurde 1951 in Persien geboren. Sie verbrachte ihre Jugend in Abadan und Isfahan. Der damaligen Sitte entsprechend arrangierte ihr Vater eine Ehe für sie. Nach dem Abitur folgte sie ihrem Mann, der in Darmstadt studierte. Sie ließ sich nach deutschem Recht scheiden und studierte Germanistik, Politik, Geschichte und Soziologie. Ihre Magisterarbeit befasste sich mit der Darstellung der iranischen Revolution in der Presse; ihre Dissertation untersuchte Fremdheitserfahrungen von Frauen, insbesondere von Migrantinnen. 2000 publizierte sie die Geschichte ihrer Kindheit und Jugend unter dem Titel Die Burg von Chah Barrdi.
Farideh Akashe-Böhme ist heute mit dem Philosophen Gernot Böhme verheiratet und hat eine Tochter. Sie ist als freie Autorin tätig mit den Schwerpunkten Gender, Migration und Islam.
Veröffentlichungen
Bücher:- Sexualität und Körperpraxis im Islam. Frankfurt/M.: Bandes & Apsel 2006
- In geteilten Welten. Fremdheitserfahrungen zwischen Migration und Partizipation. Frankfurt/M: Brandes & Apsel 2000
- Die Burg von Chah Barrdi. Von Persien nach Deutschland - Die Geschichte einer Jugend, Frankfurt/ M.: Brandes und Apsel 2000
- Die islamische Frau ist anders. Gütersloh: GTB 2. Aufl. 2002
- Von der Auffälligkeit des Leibes (HRS. U. Mitautorin). Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag 1995,
- Frausein - Fremdsein, Frankfurt/M.: Fischer Verl. 2.Aufl. 1994
- Reflexionen vor dem Spiegel (Hrsg. u. Mitautorin).Frankfurt/M.: Suhrkamp Verlag, 2.Aufl. 1992
- Die Darstellung der iranischen Revolution in der bundesrepublikanischen Presse., Göttingen: Edition Herodot 1986
- Das westliche Verständnis des Körpers als globale Perspektive, in: Concilium, Internationale Zeitschrift für Theologie 38. Jg., 2. Heft, April 2002.
- Lebensentwürfe und Verstrickung. Biographien im Exil und in der Migration, in: E. Roh, M. Jansen (Hg.), Grenzgängerinnen. Gießen: Psychosozial-Verlag 2002.
Weblinks