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Geändert: 2007-12-17
Kategorie: Arbeitsstudium Fertigungstechnik Maschinenbau

Fertigungstechnik

Fertigungstechnik, ein Begriff der Produktionstechnik und des Maschinenbausee, ist die Lehre von der wirtschaftlichen Herstellung geformter Werkstück aus gegebenen Ausgangsmaterialien nach vorgegebenen geometrischen Bestimmungsgrößen (unter Einhaltung bestimmter Toleranzen) und deren Zusammenbau zu funktionsfähigen Erzeugnissen. Ein Erzeugnis kann ein Endprodukt sein, oder ein Halbfabrikat, zum Beispiel in Form einer Baugruppe. Die Grundbegriffe der Fertigungsverfahren sind in DIN 8580 zusammengefasst. Arbeitsfeld der Fertigungstechnik ist das Entwickeln, Weiterentwickeln und Anwenden der Fertigungsverfahren.

1 Geschichte der Fertigungstechnik
2 Grundbegriffe der Fertigungstechnik
3 Weblinks

Geschichte der Fertigungstechnik

Die Fertigungstechnik beeinflusst die Umwandlung eines Werkstücks vom Rohzustand bis zum Fertigzustand. Insofern ist ihre Geschichte so alt wie die Menschheit. Jedoch erst seit dem Beginn der industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Fertigungstechnik mit wissenschaftlichen Methoden weiterentwickelt.

Johann Beckmann begründete die technologische Wissenschaft. Er führte den Begriff Technologie schon 1769 ein. Frederick Winslow Taylor verwendete um 1900 den Begriff Betriebswissenschaft und begründete den Taylorismus. Henry Ford setzte auf Typisierung und Massenfertigung. Die Fertigungstechnik ist Bestandteil der Produktionsforschung.

Grundbegriffe der Fertigungstechnik

Grundbegriffe der Fertigungstechnik sind laut DIN 8580:
  • Fertigungsverfahren: Verfahren zur Herstellung geometrisch bestimmter fester Körper
  • Werkstück: Einzelteil eines technischen Gebildes in der Fertigung
  • Wirkmedium: Formloser fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff, der durch verschiedene Energieformen sowie durch chemische Reaktionen Veränderungen am Werkstück hervorruft.
  • Wirkpaar: Gebildet aus Werkstücken einerseits und Werkzeug beziehungsweise Wirkmedium/-medien andererseits

Weblinks

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