Die
Hydrodynamik (auch:
Fluiddynamik; aus dem Griechischen
hýdro = Wasser,
dynamikós = kräftig, wirksam) ist ein Teilgebiet der
Strömungslehre und beschäftigt sich mit bewegten Flüssigkeiten und Gasen. Untersucht werden z. B.
laminareenen und
turbulente Strömung in offenen und geschlossenen Gerinnen sowie Bewegungen und Kraftverhältnisse in Druckleitungen. Die
Aquadynamik beschäftigt sich ausschließlich mit
Wasser.
Die grundlegende Gleichung der Hydrodynamik ist die
Kontinuitätsgleichung
-
(mit der Massendichte
und dem Geschwindigkeitsvektor
) welche aussagt, dass der Massefluss durch eine geschlossene Fläche immer gleich der Veränderung der Masse im Inneren der Fläche sein muss.
Im Allgemeinen wird die Bewegung eines Fluids durch die Navier-Stokes-Gleichung beschrieben. Im Falle von kleiner Viskosität können die Reibungseffekte vernachlässigt werden und es gilt in guter Näherung
die Euler-Gleichung
die die Geschwindigkeitsänderung des Fluids an einem Ort mit dem in der Umgebung herrschenden Druck
in Verbindung setzt. Sie ist also die
Bewegungsgleichung des Fluids bei hoher
Reynolds-Zahl.
Siehe auch: Hydrostatik, Strömung nach Bernoulli und Venturi