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Geändert: 2007-12-01
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Kategorie: Verkehrsbauwerk Hafen Güterverkehr Stadtbaugeschichte

Hafen

Verkehrshafen in Wellington (Neuseeland

Verkehrshafen in Wellington (Neuseeland

) Ein Hafen ist ein natürlich oder als Hafenanlage künstlich geschützter Uferbereich für die Schifffahrt, meist durch ein System von Hafenbecken, Anlegestellen, Kais, Hafenmauern und Moleanschlussn gebildet. Wichtigere Häfen haben eigene Verkehrsanbindungen, zum Beispiel einen Eisenbahn, der bei großen Anlagen einen eigenen Hafenbahnhof besitzt, oder eine eigene Autobahnanbindung.

1 Hafentypen
2 Die größten Häfen nach Handelsvolumen in Millionen Tonnen 2006
3 Andere Bedeutung
4 Siehe auch
5 Quellen
6 Weblinks

Hafentypen

Der alte Hafen von Marseille (Le Vieux Port)

Der alte Hafen von Marseille (Le Vieux Port)

Man unterscheidet primär nach der Funktion zwischen Binnenhäfen, Kanalhäfen, Tiefwasserhäfen, Binnenseehäfen und Seehäfen, auch Hochseehäfen genannt. Weiterhin sind Fährhäfen und Marinas (Yachthäfen) zu nennen.

Eine weitere Unterscheidung zwischen den verschiedenen Hafentypen kann man nach ihrem Verwendungszweck vornehmen:

  • Handelshäfen für den Warenumschlag
    • Öl und Chemieprodukte
    • Stückguthafen
    • Containerhafen
  • Fischereihäfen für die Küsten- oder Hochseefischerei
  • Fährhäfen für Autofähren oder Eisenbahnfähren, oft gemischt
  • Militärhäfen, Marinehäfen, U-Boot-Häfen und Hafenanlagen für die Küstenwache
  • Freizeithäfen, Marinas – für die Sportboote
  • Bauhäfen – die Werften, Docks

Als weitere Unterscheidung ist die technische Ausbildung zu sehen. Dabei werden insbesondere offene Häfen (offener Tidehafen) und Dockhäfen unterschieden. Im offenen Hafen kann das Schiff jederzeit Ein- und Auslaufen. Im Dockhafen sind Schiffsgröße und Auslaufzeit durch eine in der Hafenzufahrt gelegene Schleuse begrenzt.

Besonders in großen Häfen findet man eine Vielzahl der oben genannten Einrichtungen.

Die größten Häfen nach Handelsvolumen in Millionen Tonnen 2006

Beispiel für einen modernen Containerhafen: Das Containerterminal Altenwerder in Hamburg

Beispiel für einen modernen Containerhafen: Das Containerterminal Altenwerder in Hamburg

Weltweit

  1. Shanghai (Volksrepublik China) 537,0
  2. Singapur 448,2
  3. Rotterdam (Niederlande) 378,2
  4. Ningbo (Volksrepublik China) 300,0
  5. Guangzhou (Volksrepublik China) 300,0
  6. Tianjin (Volksrepublik China) 255,0
  7. Hong Kong (Volksrepublik China) 238,0
  8. Nagoya (Japan) 206,0
  9. Qingdao (Volksrepublik China) 200,0
  10. Dalian (Volksrepublik China) 200,0
  11. Antwerpen (Belgien) 167,4
  12. Los Angeles (USA) 162,1 (2005)
  13. Hamburg (Deutschland) 134,8

Deutschland

  1. Hamburg 134,8
  2. Bremen/Bremerhaven 65,1
  3. Wilhelmshaven 32,9
  4. Lübeck 30,0
  5. Rostock 25,2

AnmerkungenThroughput in Major World Ports Weblinks, (PDF), 0,06 MB
  • Die Zahlen für Hong Kong und Shanghai umfassen auch den Handel über die jeweiligen Flüsse.
  • Die Zahlen für Platz 4-10 wurden professionell geschätzt
  • Es lassen sich im Internet noch andere Quellen finden, in welchen die Daten teilweise abweichen.
  • Nicht einbezogen ist Duisburg als Europas größter Binnenhafen mit 49,7 Mio. Tonnen.Zahlen Fakten duisport Weblinks, (Html)

Andere Bedeutung

  • Im Oberdeutschen bezeichnet Hafen auch einen Topf oder ein sonstiges – meist aus Ton hergestelltes – Gefäß. Die zugehörige Berufsbezeichnung ist Hafner.

  • In Anlehnung an die Sicherheit eines Wasserfahrzeuges in einem Hafen wird die Ehe mitunter auch als „sicherer Hafen“ für eine Partnerschaft bezeichnet.

Siehe auch

Quellen

Weblinks

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