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Geändert: 2007-11-07
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Kategorie: Programmierwerkzeug Integrierte Entwicklungsumgebung

Integrierte Entwicklungsumgebung

, eine IDE mit zeichenorientierter Benutzerschnittstelle]]
KDevelop, eine freie IDE für KDE

KDevelop, eine freie IDE für KDE

Windows

Windows

]]

Eine integrierte Entwicklungsumgebung (Abkürzung IDE, von engl integrated development environment, auch integrated design environment) ist ein Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Software.

Integrierte Entwicklungsumgebungen können funktional zu einer Gruppe zusammengefasst werden und verfügen in der Regel über folgende Komponenten:

Umfangreichere integrierte Entwicklungsumgebungen enthalten oft weitere hilfreiche Komponenten wie Versionsverwaltung, Projektmanagement, UML-Modellierung oder die Möglichkeit der einfachen Erstellung von grafischen Benutzeroberflächen. Meist wird nur eine Programmiersprache unterstützt. Es gibt aber auch Anwendungen, die mehrere spezielle IDEs unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammenfassen.

In erster Linie sind integrierte Entwicklungsumgebungen hilfreiche Werkzeuge, die dem Software-Entwickler häufig wiederkehrende Aufgaben abnehmen und einen schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen bieten. Der Entwickler kann sich dadurch ganz auf seine eigentliche Aufgabe, die Programmierung, konzentrieren.

Integrierte Entwicklungsumgebungen kamen in der ersten Hälfte der 80er Jahre auf und lösten die damals übliche Praxis ab, Editor, Compiler, Linker und Debugger als vier getrennte Produkte anzubieten, die vom Benutzer über die Kommandozeile ausgeführt wurden. Eine der ersten erfolgreichen IDEs war Turbo Pascal. Daneben waren und sind Integrierte Entwicklungsumgebungen der 4. Generation wie z. B. Natural bis heute im Markt erfolgreich. Während die ersten IDEs noch Text-basiert arbeiteten, ging der Trend vor allem bei den großen Anbietern ab ca. 1990 zunehmend hin zu visuellen Programmierumgebungen. Vor allem für Spezialsprachen gibt es aber auch heute noch verschiedene Text-IDEs.

IDEs gibt es für nahezu alle Programmiersprachen und Plattformen. Selbstverständlich gibt es integrierte Entwicklungsumgebungen auch für solche Konzepte, die darauf zielen, mehr oder weniger programmierfrei Anwendungssoftware per Konfiguration zu erstellen (siehe z. B. Universal Application), und somit nicht auf eine Programmiersprache ausgerichtet sind.

Geschichte

Maestro I (Ursprünglich Programm-Entwicklungs-Terminal-System PET) von Softlab war weltweit die erste Integrierte Entwicklungsumgebung für Software. Maestro I wurde weltweit 22.000 mal installiert, davon 6.000 mal in der Bundesrepublik Deutschland [1] Weblinks. Maestro I war in den 70er und 80er Jahren führend auf diesem Gebiet.

1975 Erste Vorstellung einer Entwicklungsumgebung: Harald Wieler, Mitgesellschafter von Softlab, hat einen ersten Prototyp des PET auf Basis des Philips X 1150 Datensammelsystemes seit 1974 entwickelt. Wieler war vorher Architekt (und Programmierer) Betriebssystementwicklung für Großrechner von Radio Corporation of America und Siemens. Die Entwicklung von Maestro I wurde mit BMFT-Mitteln gefördert. Ziel: interaktiver Programmierplatz für monatlich 1000 Mark.

In den 80er Jahren kamen neben den Integrierten Entwicklungsumgebungen für Standardprogrammiersprachen der dritten Generation solche für 4GL-Programmiersprachen wie z. B. Natural auf. Auch diese bieten neben der Programmiersprache in einer interaktiven integrierten Entwicklungsumgebung alle Werkzeuge wie: Analyse- und Designwerkzeug, Texteditor, Maskeneditor, GUI Designer, Compiler bzw. Interpreter, Linker, Debuggersfunktion, Quelltextformatierung.

Liste der Entwicklungsumgebungen

In der Liste von Integrierten Entwicklungsumgebungen sind einige proprietäre und freie IDEs aufgeführt.

aus Wikipedia, der freien enzyklopädie. Weblinks. Diese seite ist unter der GNU Free Documentation License Weblinks.