Epochen
Entwicklung

Latium im heutigen Italien

Ältester überlieferter lateinischer Text
Nachdem Latein ursprünglich in Rom und der umliegenden Region (Latium) gesprochen worden war, verbreitete es sich nach und nach in den von Rom eroberten Gebieten. Neben Griechisch war Latein die Amtssprache des römischen Reiches. Dabei blieb die lateinische Hochsprache seit augusteischer Zeit (um Christi Geburt) in Syntax und Grammatik (ungeachtet stilistischer Veränderungen) weitgehend unverändert, während sich das gesprochene Vulgärlatein von einer flektierenden zu einer stärker analytischen Sprache weiter entwickelte. Der deutsche Altphilologe Wilfried Stroh zieht daraus den Schluss, dass das hochsprachliche Latein bereits seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. faktisch eine tote Sprache war[ Wilfried Stroh: Latein ist tot, es lebe Latein! Kleine Geschichte einer großen Sprache, List Verlag, Berlin 2007, S. 103f]. Wegen der kulturellen Überlegenheit des Ostens verlor das Lateinische zeitweise in Nordafrikasprache und selbst in Rom in bestimmten Zusammenhängen seine Vorrangstellung. So war die Liturgie der römischen Christen bis um 200 das Griechische. In dieser Zeit flossen zahlreiche griechische Lehnwörter ins Lateinische ein (hierbei war besonders der Einfluss Tertullians entscheidend). Insgesamt betrachtet, war Latein aber seit dem 1. Jahrhundert die lingua franca der westlichen Reichshälfte und verdrängte vielfach die vorrömischen Sprachen.
Während der Spätantike (seit ca. 300) begannen sich verschiedene Volkssprachen und Mundarten phonetisch und grammatikalisch immer stärker von der lateinischen Hochsprache wegzuentwickeln. Diese auf dem Vulgärlatein basierenden regionalen Dialekte leben heute in den verschiedenen romanischen Sprachen fort. Obwohl das Hochlateinische in der ausgehenden Spätantike bzw. im frühen Mittelalter nicht mehr gesprochen wurde, entstanden noch im 6. Jahrhundert Werke in klassischem Latein (Boethius, Corippus). Noch Papst Gregor der Große ging um 600 davon aus, dass seine auf Latein verfassten Predigten vom einfachen Volk verstanden würden; alles spricht dafür, dass erst im späten 8. Jahrhundert Latein und die romanischen Volkssprachen als unterschiedliche Sprachen wahrgenommen wurden: Als epochales Datum gilt oft das Konzil von Tours im Jahr 813, auf dem beschlossen wurde, fortan Predigten in den „Volkssprachen“ zuzulassen, da die Gläubigen kein Latein mehr verstünden.
Im Oströmischen Reich war Latein bis ins frühe 7. Jahrhundert neben Griechisch eine der beiden offiziellen Amtssprachen. Danach wurde es in Byzanz nur noch von sehr wenigen Gelehrten verstanden.
Im Westen übernahmen die Germanen mit den Grundelementen der spätrömischen Verwaltung auch die lateinische Sprache, die in der Verwaltung bis in die frühe Neuzeit vorherrschend blieb. Seit der Völkerwanderung und Christianisierung der (zunächst zumeist arianischen) Germanenvölker wurde Latein im Westen des früheren Römischen Reiches und in den römisch-katholischen Folgestaaten Sprache des Klerus (Kirchenlatein), der Rechtswissenschaft (Glossatoren) und der sich bildenden Hochschulen (studia generalia) verwendet. Latein bildete somit die Schriftsprache, vor allem für das kirchliche und weltliche Urkundenwesen (Diplomatik) im frühen Europa.
In völkerrechtlichen Verträgen (z. B. im Westfälischen Frieden von 1648) dominierte Latein bis in das 17. Jahrhundert hinein. Es bildet noch bis ins 20. Jahrhundert den Affixvorrat für die Terminologieen in den Wissenschaft und verliert durch die fortschreitende Absorption in die englische und andere Sprachen lediglich an direkter, nicht jedoch an indirekter Bedeutung. Es wird an vielen Schulen unterrichtet.
Antike
Antike Schreibweisen
Die lateinische Sprache wurde ursprünglich als
scriptio continua, d. h. als zusammenhängender Fluss von Zeichen ohne Zwischenräume geschrieben. Auch Satzzeichen und Kleinbuchstaben wurden in der
Antike nicht verwendet, da auf Wachstafeln wenig Platz zum Schreiben und
Papyrusnn teuer war. Die
antike lateinischen Texte sind für uns heute daher schwer zu lesen.
Vergleiche folgendes Beispiel:
Alte Schreibweise:
AVREAPRIMASATAESTAETASQVAEVINDICENVLLO
SPONTESVASINELEGEFIDEMRECTVMQVECOLEBAT
POENAMETVSQVEABERANTNECVERBAMINANTIAFIXO
AERELEGEBANTVRNECSVPPLEXTVRBATIMEBAT
IVDICISORASVISEDERANTSINEVINDICETVTI
NONDVMCAESASVISPEREGRINVMVTVISERETORBEM
MONTIBVSINLIQVIDASPINVSDESCENDERATVNDAS
NVLLAQVEMORTALESPRAETERSVALITORANORANT
NONDVMPRAECIPITESCINGEBANTOPPIDAFOSSAE
NONTVBADIRECTINONAERISCORNVAFLEXI
NONGALEAENONENSISERANTSINEMILITISVSV
MOLLIASECVRAEPERAGEBANTOTIAGENTES
Heutige Schreibweise:
Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo,
sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat.
poena metusque aberant nec verba minantia fixo
aere legebantur, nec supplex turba timebat
iudicis ora sui, sed erant sine vindice tuti.
nondum caesa suis, peregrinum ut viseret orbem,
montibus in liquidas pinus descenderat undas,
nullaque mortales praeter sua litora norant.
nondum praecipites cingebant oppida fossae,
non tuba directi, non aeris cornua flexi,
non galeae, non ensis erant: sine militis usu
mollia securae peragebant otia gentes.
Auszug aus Ovids Metamorphosen: Die Schöpfung (Das goldene Zeitalter)
Details zu den verwendeten Buchstaben finden sich in dem Artikel Lateinisches Alphabet. Siehe zu diesem Thema auch: Lateinische Paläografie, Capitalis, Versalschrift und Majuskel.
Antike Aussprache
Auf die antike Aussprache der lateinischen Sprache geht der Artikel
Lateinische Aussprache ein.
Literatur
Mit antiker lateinischer Literatur beschäftigt sich u. a. der Artikel
Lateinische Literatur.
Gegenwart
Auch heute ist Latein in Deutschland noch an vielen
Gymnasien zu finden. In der Schweiz wird Latein bereits in der obligatorischen
Sekundarstufe I als Freifach angeboten. Für entsprechende weiterführende Schulen (
Maturitätsschulen mit Drittsprache Latein, Schwerpunkt Latein oder Griechisch) müssen dabei die in der Grundschule erworbenen Lateinkenntnisse nachgewiesen sein.
Etwa ein Drittel aller Gymnasiasten im deutschen Sprachraum lernt Latein als erste, zweite oder dritte Fremdsprache. An humanistischen Gymnasien wird dem Lateinischen, neben dem Griechischen, eine herausgehobene Bedeutung zugemessen, was bis ins 19. Jahrhundert auf eine aktive Beherrschung des Lateinischen zielte.
Tatsächlich werden auch heute noch für zahlreiche Studiengänge das Latinum oder Lateinkenntnisse gefordert, insbesondere in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern. Das Latinum ist als Studienvoraussetzung für die Fächer Medizin und Rechtswissenschaft in Deutschland – nicht aber in Österreich – weitgehend abgeschafft.
Unabhängig von den Studienanforderungen wird von Befürwortern des Lateins betont, dass das Erlernen der lateinischen Sprache weiterhin Basis für die korrekte Verwendung von Fremdwörtern sei, das Erlernen anderer romanischer Sprachen wesentlich erleichtere und erhebliche Transfer-Effekte für die Denkschulung auftreten. Das Übersetzen lateinischer Texte fördere auf Grund der erheblichen Komplexität vieler lateinischer Sätze auch das logische Denken. Insbesondere vermittle der Lateinunterricht ein tieferes Verständnis grammatischer Struktur als die modernen Sprachen, da die Grammatik im Lehrplan stärker akzentuiert sei.
Von den Gegnern ist hingegen zu hören, dass die Auseinandersetzung mit jeder Art von Grammatik, egal welcher Sprache, das strukturierte Denken fördere, wobei diese Auseinandersetzung in modernen Fremdsprachen zugunsten des Einübens der korrekten Aussprache und gängiger Gesprächssituationen in den Hintergrund tritt.
Aus deutschen und US-amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass zwischen absolviertem Lateinunterricht und der Beherrschung der englischen Sprache in Schrift und vor allem Wort eine signifikante Korrelation besteht. Ein tatsächlicher kausaler Zusammenhang ist allerdings nicht nachgewiesen worden.
Da auch im modernen Lateinunterricht die Sprachproduktion eindeutig der Rezeption (Leseverstehen) untergeordnet ist, glauben viele, Latein falle Menschen mit ausgeprägter Begabung für Mathematikn und formelle Denkvorgänge generell leichter als andere Fremdsprache, wohingegen Menschen mit ausgeprägter Begabung für intuitives Erlernen von Sprachen andere Fremdsprachen leichter fänden. Dieser Zusammenhang lässt sich allerdings nicht häufig verifizieren: Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerleistungen in Latein überwiegend Hand in Hand mit denen in der Muttersprache und anderen Fremdsprachen gehen.
Modernes Latein
Auch heute werden deutsch-lateinische
Lexika aufgrund neulateinischen Wortgutes herausgegeben, z. B. das „lexicon auxiliare“ oder das vom
Vatikan herausgegebene „
lexicon recentis latinitatis“, welches erst im Jahre 2004 eine Neubearbeitung erfuhr.
Der
finnische Rundfunksender
YLE (Yleisradio) verbreitet Wochennachrichten in neulateinischer Sprache.
Radio Bremen veröffentlicht regelmäßig die Nuntii Latini in schriftlicher und gesprochener Version.
Seit April 2004 veröffentlicht auch die deutschsprachige Redaktion bei
Radio Vatikan Nachrichten auf Latein („News auf Latein“ www.radiovaticana.de). Dabei handelt es sich um ursprünglich deutsche Meldungen. Gero P. Weishaupt, Priester und promovierter Kirchenrechtler, der mehrere Jahre in Rom gelebt und im Vatikan gearbeitet hat, übersetzt sie für die Redaktion ins Latein. Die Lateinsite der Homepage von Radio Vatikan „News auf Latein“ richtet sich an des Lateins kundige Leser, die sich für aktuelle kirchliche Nachrichten auf Latein interessieren, und dient der Förderung des Lateins auch außerhalb der kath. Liturgie, wozu Papst Benedikt XVI. im Dezember 2005 anlässlich einer Audienz für die Teilnehmer des jährlich im Vatikan stattfindenden „Certamen Vaticanum“ aufgerufen hat.
Ende 2005 erschien eine kurze Geschichte der Schweizergarde anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Garde im Jahre 2006. Gero P. Weishaupt hat den ursprünglich von Ulrich Nersinger, Autor verschiedener Bücher und „Vatikanist“, in Deutsch herausgegebenen Text in die Sprache T. Ciceros übersetzt. Das „opusculum“ trägt den Titel: Ulrich NERSINGER/Gero P. WEISHAUPT, Pontificia Cohors Helvetica (1506–2006), Bonn, Verlag nova et vetera 2005.
Sehr beliebt ist auch die lateinische Fassung der
Asterix-Comics, die der deutsche
Altphilologe Graf v. Rothenburg (Rubricastellanus) verfasst hat. Die österreichische Tageszeitung
Kurier bringt wöchentlich eine Meldungsübersicht in lateinischer Sprache.
Der Autor Nikolaus Groß, beruflich seit zehn Jahren Deutsch-Lektor in Seoul, hat 2004 eine komplett latinisierte Übertragung von Patrick Süskinds Das Parfum im Brüsseler Verlag der Fundatio Melissa, einem überregionalen Verein zur Pflege des gesprochenen Lateins, veröffentlicht. Dem Buch ist mit dem „Glossarium Fragrantiae“ eine größere Liste aktualisierter Neuschöpfungen beigegeben. Vom selben Wortartisten existiert des weiteren ein Buch über den Baron Mynchusanus (Münchhausen). 2003 erschien bereits der erste Teil der Harry-Potter-Bücher von Joanne K. Rowling auf Latein (Harrius Potter et Philosophi Lapis). Daneben gibt es noch viele weitere Übersetzungen „klassischer“ Werke ins Latein, so zum Beispiel Karl Mays Winnetou III oder Der kleine Prinz (Regulus) von Antoine de Saint-Exupéry.
Durch das Internet ist die Verfügbarkeit alter lateinischer Texte sowie das Entstehen neuer lateinischer Texte erheblich begünstigt worden. Inzwischen gibt es sogar lateinische Fassungen von Popsongs. Daneben entstehen auch neue Popsongs in Latein, etwa Cursum Perficio, gesungen von Enya, Liberatio, eines von vielen lateinischen Musikstücken der Gruppe „Krypteria“ gesungen von Sylvia Gonzalez Bolivar, oder bei Gruppen der Dark-Wave- bzw. Gothic-Szene (Jugendkultur). Roma Ryan hat neben Cursum Perficio für Enya noch weitere Songs in Latein verfasst. In Internetforen wie Grex Latine Loquentium kommunizieren Teilnehmer aus vielen Ländern ausschließlich in Latein. Die enthält seit Dezember 2007 mehr als 17.200 Artikel. [ ]
In der klassischen beziehungsweise neoklassischen Musik findet Latein ebenfalls Verwendung. So hat etwa der belgische Komponist Nicholas Lens auf seinem Werk Flamma Flamma ein lateinisches Libretto vertont, für sein Werk Terra Terra hat Lens selbst ein Libretto in lateinischer Sprache verfasst. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Vertonungen lateinischer Gedichte wie z. B. von Jan Novák. Carl Orff unterlegte mehreren seiner Vokal-Kompositionen Texte in Latein oder Griechisch. Igor Strawinski ließ das nach Sophokles von Jean Cocteau in französischen Versen verfasste Libretto zu „Ödipus Rex“ von Jean Daniélou ins Lateinische übersetzen.
Latein in den Wissenschaften
In der Biologie erfolgt die Namensbildung der wissenschaftlichen Namen lateinisch und griechisch, wobei neuere Vorschläge vorsehen, die Regeln nur aus der lateinischen Sprache zu entnehmen. In der Medizin sind die anatomischen Fachbegriffe überwiegend lateinisch, für die einzelnen Organe wird zusätzlich auch latinisiertes Griechisch verwendet. Die Krankheitsbezeichnungen leiten sich aus dem Griechischen ab. Zahlreiche Sprichwörter haben einen lateinischen Ursprung und sind teilweise auch in der deutschen Übersetzung zu geflügelten Worten geworden. In den Rechtswissenschaften existieren verschiedene lateinische Lehrsätze und Fachbegriffe (Latein im Recht). Auch in der Geschichtswissenschaft spielt vor allem Latein weiterhin eine große Rolle. In der Meteorologienklassifikation werden lateinische Begriffe in der Wolke eingesetzt.
Auch in der Pharmazie ist Latein üblich, deutsche Apotheker und Ärzte verwenden als Rezeptsprache Latein, vor allem in Abkürzungen. So existiert für jeden Arzneistoff neben dem internationalen IUPAC-Namen auch ein lateinischer Name, ebenso wird für jede Arzneipflanze neben dem deutschen auch ein lateinischer Name geführt, oftmals auch vermischt mit Bezeichnungen griechischen Ursprungs.
Latein in der katholischen Kirche
Latein ist die Amtssprache des Vatikanstaats. Die katholische Kirche veröffentlicht alle amtlichen Texte von weltkirchlicher Bedeutung in Latein und erst mit ihrer Veröffentlichung in Latein erhalten sie ihre verbindliche Gültigkeit. Das gilt für die liturgischen Bücher, den Katechismus, den Codex des kanonischen Rechts sowie die päpstlichen Rechtsvorschriften (canones, decretales) und Rundschreiben (Enzykliken).
Bis zur Liturgiereform 1970 unter Paul VI war Latein die offizielle Gottesdienstsprache (vgl. Tridentinische Messe) und ist dies (laut Sacrosanctum Concilium) offiziell noch heute, wobei andere Sprachen jedoch gleichfalls erlaubt sind. Tatsächlich werden nur noch sehr wenige Gottesdienste in Latein gehalten. Der gegenwärtig amtierende Papst Benedikt XVI bevorzugt bei seinen Messen aber das Lateinische vor dem Italienischen. Im März 2007 empfahl er in dem Schreiben „Sacramentum caritatis“ ausdrücklich die Anwendung des Lateinischen in Gottesdiensten.
Für die Pflege und Weiterentwicklung der lateinischen Sprache rief Papst Paul VI 1976 die Stiftung Latinitas ins Leben, welche sich darum bemüht ein dem neuzeitlichen Sprachgebrauch angemessenes Latein zu erstellen. Hierzu veröffentlicht sie neben einer Zeitschrift das Lexicon recentis latinitatis, das Lexikon des Neulateins, welches in seiner letzten Überarbeitung 2004 mit 15.000 neuen Begriffen erschien, darunter etwa das lateinische Wort für „Computer“ „instrumentum computatorium“.
Siehe auch: Lateinische Kirche
Lateinische Wörterbücher
Das erste lateinische Wörterbuch ist
De verborum significatione von
Marcus Verrius Flaccus, das von
Sextus Pompeius Festus exzerpiert wurde.
Paulus Diaconus überführte dieses Werk seinerseits ins Mittelalter, wo weiterhin in Glossaren der Wortbestand des Lateinischen aufgelistet wurde.
Eine kurzgefasste Geschichte der lateinischen Lexikographie gibt Dietfried Krömer im Pauly[Der neue Pauly, hg. Manfred Landfester, Bd. 15/1 (La-Ot), Stuttgart und Weimar 2001 (Metzler), S. 126–50.].
Die lateinisch-deutsche Lexikographie beschreibt Martin Hellmann in seinem Aufsatz „Überblick über die neuere lateinisch-deutsche und deutsch-lateinische Lexikographie“ [„Überblick über die neuere lateinisch-deutsche und deutsch-lateinische Lexikographie“ Germanistische Linguistik, Heft 166 (2002), S. 55–91.] Eine besondere Bedeutung in diesem Zusammenhang hat vor allem der Abrogans, ein lateinisch-althochdeutsches Wörterbuch, welches als ältestes deutsches Buch gilt.
Bibliographisch aufgearbeitet wird die lateinische Lexikographie in der „Illustrierten Bibliographie lateinischer Wörterbücher“ von Richard Wolf [Richard Wolf: Illustrierte Bibliographie lateinischer Wörterbücher ]
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Referenzlisten

Mehrbändiges lateinisches Wörterbuch im Lesesaal der Universitätsbibliothek Graz
Siehe auch
Literatur
- Joachim Grzega: „Latein – Französisch – Englisch: Drei Epochen europäischer Sprach- und Wortschatzgeschichte“, in: Grzega, Joachim, EuroLinguistischer Parcours: Kernwissen zur europäischen Sprachkultur, Frankfurt: IKO, 2006, S. 73–114, ISBN 3-88939-796-4.
- Jules Marouzeau: Das Latein, München (dtv) 1969
- Wilfried Stroh: „Latein als Weltsprache“; in: Hölkeskamp, K.-J/Stein-Hölkeskamp, E. (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt, München (C.H.Beck) 2006, S. 185–201.
- Karl-Wilhelm Weeber: Mit dem Latein am Ende? Tradition mit Perspektiven, Göttingen (V&R) 1998 (ISBN 3-525-34003-6)
- Karl-Heinz Graf v. Rothenburg (Rubricastellanus): Meine ersten Wörter und Sätze Latein, ars edition, 1992, ISBN 3-7607-4575-X
- Handbuch der Altertumswissenschaft
- Sidney Allen: Vox Latina. Guide to the Pronunciation of Classical Latin. Cambridge University Pr. 1978 (ISBN 978-0521379366)
- Wilfried Stroh: Latein ist tot, es lebe Latein!, Berlin 2007. (ISBN 978-3471788295)
Einzelnachweise
Weblinks