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Geändert: 2006-03-06
Kategorie: Theoretische Elektrotechnik

Schaltungstheorie

Die Schaltungstheorie (auch Theorie der Schaltungen) ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik und beschäftigt sich mit der Entwicklung von Modelleen (sogenannter Netzwerkmodell) zur Beschreibung elektrischer Schaltungen.

Bei dieser Modellbildung wird von physikalischen Bauelementen abstrahiert und zu idealisierten Netzwerkelementen übergegangen. Dabei werden im Allgemeinen (d.h. in erster Näherung) folgende Vereinfachungen getroffen:

  • Leitungen werden als ideal leitfähig, also widerstandsfrei, angenommen.
  • Alle Bauelemente gelten als zeitinvariant, ihre Parameter ändern sich also nicht mit der Zeit.
  • Reale Bauelemente werden durch ideale Schaltungselemente angenähert:
    Ohmscher Widerstand -> idealer Elektrischer Widerstand
    Kondensator -> Kapazität
    Spule -> Induktivität
    Spannungs- und Stromquellen -> ideale Spannungs- bzw. Stromquelle und Innenwiderstand

Aus einer real existierenden Schaltung wird so ein idealisiertes Netzwerkmodell, in der Regel ein Graph (auch Netzwerk genannt) aus Zwei- und Vierpolen. Ein solches Netzwerkmodell kann dann mit den Methoden der Systemtheorie analysiert werden.

Siehe auch

Schaltungssimulation

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