Es wird durch Vorbild und Weltkenntnis erworben oder bestärkt und setzt bewährte Toleranz voraus. Es ist deshalb nicht gang und gäbe.
Es ist nicht mit Behutsamkeit, Einfühlsamkeit oder Zurückhaltung zu verwechseln, obwohl es sich darin äußern kann. Denn bei den auf sachtes Vorgehen hin professionell ausgebildeten Berufstätigen wie zum Beispiel bei Priesternn oder Psychoanalytiker ist deren Bestreben andere zu beeinflussen voraus zu setzen; aber Taktgefühl ist gerade kein Werkzeug, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal.