Terminologien können beispielsweise in einem Wörterbuch, einem Glossar oder einem Thesaurus formuliert sein. Viele Terminologien bilden ein kontrolliertes Vokabular. Maschinell lassen sich Terminologien in terminologischen Datenbanken verwalten, die unter anderem zur Übersetzung verwandt werden.
Die DIN 2342 trifft nähere Festlegungen zur Terminologie. Mit der Darstellung von Einträgen in Fachwörterbüchern und Terminologie-Datenbanken beschäftigt sich die DIN 2336. Darin werden unter anderem Hinweise zur Gestaltung und Anordnung der Einträge bei Wörterbüchern gegeben mit dem Ziel, die Verwendung von typographischen Zeichen und Konventionen einheitlich zu gestalten.
Eine Nomenklatur ist ein Spezialfall einer Terminologie, in der die Benennung von Objekten in einem bestimmten Themengebiet durch Richtlinien festgelegt ist (beispielsweise die Nomenklatur der Lebewesen in der Biologie oder die Nomenklatur chemischer Verbindungen).
Literatur
- Arntz, R.; Picht, H.; Mayer, Felix: Einführung in die Terminologiearbeit, Olms: Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11553-0
- Wüster, E.: Einführung in die allgemeine Terminologielehre und terminologische Lexikographie. Würzburg: Ergon, ISBN 389913401X
Weblinks
- International Information Centre for Terminology
- Réseau international de néologie et de terminologie (eine Organisation von 20 französischsprachigen Ländern)
- Deutsches Terminologie-Portal
- WebTerm - Terminologiesammlungen aus Diplomarbeiten an der Fachhochschule Köln
- Datenbank terminologischer Diplomarbeiten (aus Leipzig/Germersheim/Graz/u.a.)
- RaDT - Rat für Deutschsprachige Terminologie
