www.all2know.com Google WWW All2know de
  Hauptseite Hauptseite | Über Über 
  Navigation
» Hauptseite
» Seiten kategorien
» Themen
» Alphabetischer index
» Zufälliger artikel
» Ändern Weblinks
Geändert: 2007-12-08
Kategorie: Stadtbezirk Köln-Lindenthal Unternehmen (Köln) Medienunternehmen Internetdienstanbieter

Unitymedia

Unitymedia ist ein Kabelnetzbetreiber in den deutschen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die neue Marke entstand durch den am 22. Mai 2007 vollzogenen Zusammenschluss der regionalen Kabelnetzbetreiber iesy (Hessen), ish (NRW) – beide Netzebene 3 – und Tele Columbus West GmbH (Netzebene 4).

Bis dahin wurde der Name schon in Form von “Unity Media GmbH” für die Muttergesellschaft der Firmen genutzt. Ebenfalls zu Unitymedia gehört der Bezahlfernseh-Sportsender arena. Die Firma erreicht damit in Summe rund 4,9 Millionen Kunden mit analogem Kabelfernsehen, beim kostenpflichtigen digitalen Fernsehen sind es rund 519.200 Abonnenten (Stand Juni 2007).

Die Anteilseigner an der Unitymedia GmbH sind:

  • 38 Prozent: Finakabel Holding Limited (Tochterunternehmen von BC Partners, britisches Investment-Unternehmen)
  • 32 Prozent: Apollo Management LP (US-amerikanisches Investment-Unternehmen)
  • 7 Prozent: Golden Tree Asset (US-amerikanischer Hedge-Fond)
  • 23 Prozent: andere

Im Juni 2007 musste das neue Unternehmen aufgrund einer Klage des Fernsehsenders RTL die Farbgebung seines Logos ändern. Statt rot-gelb-blau, wie auch RTL, sind die Rechtecke im Logo nun blau-grün-rot eingefärbt.Unitymedia muss neuen Markenauftritt ändern Weblinks Artikel vom 19.06.2007 auf www.medienmagazin.de

1 Bezahlfernsehsender Arena
2 Breitband-Internet und Telefonie
3 Kritik
4 Fußnoten
5 Weblinks

Bezahlfernsehsender Arena

Ende 2005 gründete Unitymedia den Pay TV-Sender Arena, der im Dezember 2005 überraschend die Rechte an der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga für 3 Jahre ersteigerte. Mit Hilfe der Bundesliga-Rechte, die pro Saison etwa 220 Millionen Euro kosten, wollte Arena neben Premiere zum zweiten großen Pay TV-Anbieter in Deutschland werden. Arena gab als Ziel mindestens 2,5 Millionen Abonnenten aus, doch Mitte 2007 waren es nur 1,1 Millionen Abonnenten. Arena erwirtschaftete deshalb hohe Verluste und strebte eine Kooperation mit Premiere an. Diese Einigung vom Februar 2007 wurde durch das Kartellamt untersagt, da letztere eine Verflechtung ehemaliger Konkurrenten fürchtete. Man wollte einen Wettbewerb zwischen den Satellitenplattformen behalten. Im Sommer 2007 wurden die Rechte an den Konkurrenten Premiere als Sublizenz weiterverkauft. Produziert wird das Bundesliga-Programm nun bei Premiere. Arena betreibt jetzt lediglich die Satellitenplattform arenaSAT, bei der neben der 1. und 2. Bundesliga auch 15 weitere Programm-Kanäle buchbar sind. Über die Homepage von Unitymedia ist nach wie vor Bundesliga-Fußball - produziert von Premiere - in ihrem Kabelnetz in NRW und Hessen buchbar.

Breitband-Internet und Telefonie

Über das reine analoge und digitale Kabelfernsehen hinaus bietet Unitymedia auch Breitband-Internet und Telefonie unter den Namen 1play, 2play und 3play an. Die angebotenen Produkte umfassen Internet- bzw. Doppel-Flatrates in der Geschwindigkeit bis zu 32 MBit/s. Unitymedia hat zum 30. Juni 2007 179.500 Internet- und 99.800 Telefoniekunden. Voraussetzung für die Kunden ist ein Vertrag unter eigenem Namen mit Unitymedia. Kunden, die Mieter einer Wohnung sind, deren Vermieter einen Sammelvertrag über die Kabelversorgung mit EWT geschlossen hat, können nicht beliefert werden. Mit dem Unity3Play-Produkt verfügt das Unternehmen über ein sog. Triple-Play-Produkt, welches dem Kunden Digital TV, Breitband-Internet und Telefon aus einer Hand bietet.

Kritik

Das Unternehmen steht derzeit in der Kritik, da es - wie Verbraucherschützer befinden - „irreführend und nicht verbraucherfreundlich“ für eine neue Tarifstruktur wirbtUnitymedia: Wie Kunden behandelt werden Weblinks WDR-Fernsehsendung Markt vom 29. Oktober 2007.

Fußnoten

http://www.dsl-magazin.de/news/unitymedia-startet-kabel-flatrate-mit-32-mbit-s_22340.html

Weblinks

Weblinks

aus Wikipedia, der freien enzyklopädie. Weblinks. Diese seite ist unter der GNU Free Documentation License Weblinks.