Ursula K. Le Guin ist die Tochter der Schriftstellerin Theodora Kroeber und des Professors für Anthropologie, Alfred Louis Kroeber. Sie erhielt an der Columbia University den Magistergrad. 1953 heiratete sie den Professor für Geschichte Charles A. Le Guin.
Sie hat für ihre Bücher eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, darunter mehrfach die beiden bedeutendsten internationalen Preise für Science-Fiction-Literatur, den Nebula Award und den Hugo Award. Die linke Hand der Dunkelheit und Planet der Habenichtse gewannen jeweils beide Preise, daneben Tehanu den Nebula Award und Das Wort für Welt ist Wald den Hugo Award. 2003 erhielt sie für ihr Lebenswerk den Grand Master Award der Science Fiction and Fantasy Writers of America. In Deutschland gewann sie 1986 den Franz-Kafka-Preis der Stadt Klosterneuburg. Viele ihrer Bücher spielen zwar auf fernen Planeten, behandeln jedoch Fragestellungen, die universell bedeutsam sind. (Siehe dazu auch ihre Einleitung zu The Left Hand of Darkness.)
Ihr Schaffen umfasst neben vielen Romanen und Kinderbüchernss auch Essay, Rezensionen und Übersetzungen.
