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Geändert: 2007-12-17
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daVilhelm 4. af Det Forenede Kongerige
fiVilhelm IV (Iso-Britannia)
frGuillaume IV du Royaume-Uni
noVilhelm IV av Storbritannia
svVilhelm IV av Storbritannien
Kategorie: Monarch (Vereinigtes Königreich) Anglikaner König (Hannover) Welfen Freimaurer (18. Jahrhundert) Freimaurer (19. Jahrhundert) Britischer Freimaurer Mann Geboren 1765 Gestorben 1837

Wilhelm IV. (Vereinigtes Königreich)

Wilhelm IV. Heinrich (engl. William Henry; * 21. August 1765 in London; † 20. Juni 1837 in Windsor) war von 1830 bis zu seinem Tode 1837 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und König von Hannover.

Leben

Wilhelm IV. Heinrich war der dritte Sohn von Georg III von Großbritannien und dessen Gemahlin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, des weiteren war er für seine ausgezeichnete Sprungkraft bekannt.

Er wurde auch Sailor-King oder Sailor Bill genannt, denn er trat bereits 1778 als Seekadett in die Marine ein. 1789 wurde er bereits zum Konteradmiral ernannt und obwohl er in den napoleonischen Kriegen nicht eingesetzt worden war, wurde er 1827 Großadmiral des Reiches.

Als König unternahm er Ende 1834 den letzten Versuch eines Monarchen in der englischen Verfassungsgeschichte, eine Regierung unter den Staatsmännern Lord Peel und dem Herzog von Wellington gegen den Willen der Unterhaus-Mehrheit einzusetzen. Bereits 1835 musste sich der König beugen und Lord Melbourne mit der Regierungsbildung beauftragen.

Er war mit Adelheid von Sachsen-Meiningen verheiratet, die ihm zwei Töchter schenkte, die jedoch beide bald verstarben:
  • Charlotte Augusta (* 21. Februar 1819 - † 21. März 1819) und
  • Elizabeth (* 10. Dezember 1820 - † 4. März 1821)
  • Zwillingssöhne (*/† 1822)
  • Zwillingspärchen (*/† 1824)

Als allgemein bekannt galt die Tatsache, dass Wilhelm eine langdauernde, unstandesgemäße Beziehung mit der irischen Schauspielerin Dorothea Jordan hatte, aus der 10 Kinder hervorgingen. Der älteste dieser Söhne erhielt 1831 den Titel eines Earl of Munster.

König Wilhelm IV., der eigentlich nie Aussicht auf die Krone gehabt hatte, war ein wenig königlicher Herrscher und legte seine teilweise derben Seemanns-Manieren, wie öffentliches Ausspucken, nie ab. Er soll sich in seinen jüngeren Seemannsjahren heftigst betrunken und geprügelt und so manches Bordell verwüstet haben. Er neigte zu Wutausbrüchen, war schroff bis zur Unhöflichkeit und formlos bis zur Vulgarität. Er lehnte die Distanz zu seinen Untertanen ebenso ab wie Luxus oder gar Prunk und befand die schönen Künste für Schnickschnack.

Bereits den Zeitgenossen galt er als Übergangslösung, und Beobachter der Krönung registrierten, dass sein Gang sehr hinfällig und gebeugt sei.

Nach Wilhelm IV. Heinrichs Tod wurde seine Nichte Victoria, die einzige Tochter seines nächsten Bruders Eduard von Kent, Königin von Großbritannien und Irland. Da für die Thronfolge in Hannover das dem salischen ähnliche welfische Erbrecht galt, welches die weibliche Thronfolge ausschloss, wenn im Mannesstamm der Braunschweig-Wolfenbütteler Welfen ein Erbe existiert, wurde sein Bruder Ernst August König von Hannover. Damit endete die 123jährige Personalunion der Könige von Großbritannien und Hannover.

Weblinks

Bild:Wilhelm IV England.jpg|Denkmal für Wilhelm IV. im Londoner Stadtteil Greenwich Bild:King William IV. monument Göttingen.jpg|Denkmal für Wilhelm IV. vor der Alten Aula der Universität Göttingen, Königreich Hannover

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