Geografie

Wilnsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein
Wilnsdorf liegt in den südlichen Ausläufern des
Rothaargebirges etwa 9 km (
Luftlinie) südöstlich von
Siegen. Die südliche Gemeindegrenze bildet mit der
Kalteiche die Landesgrenze zwischen
Hessen (
Lahn-Dill-Kreis) und Nordrhein-Westfalen. Die Höhenlage befindet sich von 290 m (Ortsausgang
Niederdielfen) bis (
Kalteiche).
Die Landschaft im südlichen
Siegerland ist geprägt durch viel Wald mit
Hauberg und viel Landwirtschaft, meist Wiesen.
Gewässer
Der Bach Weiß entspringt in Wilgersdorf und fließt durch Niederdielfen in Richtung Sieg. In ihn fließen die Bäche 'Bichelbach' (entspringt bei Gernsdorf) und 'Wabach' (entspringt zw.
Anzhausen und Irmgarteichen). Der
Wildebach entspringt zwischen Wilden und Wilnsdorf und fließt durch Wilden in Richtung Neunkirchen in die
Heller.
Es gibt bei fast jedem Ort einen Weiher. Hier die größten:
- Landeskroner Weiher (bei Wilden)
- Oberdielfener Weiher
- Wilnsdorfer Weiher
Gemeindegliederung
Wilnsdorf teilt sich in elf Ortsteile auf:
Diese Orte waren bis zum 1. Januar 1969 eigenständige Gemeinden und wurden im Zuge der Gemeindereformen in die Großgemeinde Wilnsdorf eingegliedert.
Nachbargemeinden
Zu den Nachbargemeinden oder -städten gehören:
Geschichte

Das Rathaus in der Wilnsdorfer Ortsmitte
Der Ort Wilnsdorf wird im Jahre 1185 unter dem Namen
Willelmesdorf erstmals urkundlich erwähnt. Neben dieser Bezeichnung ist allerdings auch noch die Bezeichnung
Wielandisdorf überliefert. Dieser Name basiert auf der
Legende, dass in der Nähe des Ortes der sagenumwobene Schmied
Wieland (
Wieland der Schmied) gelebt haben soll. Die Rolle des Bergbaues und der Eisenverhüttung reicht wie im restlichen
Siegerland, auch hier weit zurück. Die erste Grube auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde wurde erstmals 1298 erwähnt. Dies war die Silbergrube 'Ratzenscheid' auf dem 'Astenberg' zwischen Wilnsdorf und
Obersdorf. Eisenschmelzhütten wurden bei Eisern und Wilden betrieben. Aus kleinen Gruben entstanden im Laufe der Zeit Verbundgruben. In Wilnsdorf gab es insgesamt knapp 20 Gruben. 1957 wurde die letzte Grube im Gebiet Wilnsdorf geschlossen.
- Für alle Gruben siehe: Liste von Bergwerken in Nordrhein-Westfalen#Wilnsdorf
Zwischen dem Ende des
12 und der Mitte des 17. Jahrhunderts befanden sich die Burg und das Schloss der Ritter von Kolbe in Wilnsdorf. Sie waren in dieser Zeit die
Vögte der Fürsten von
Nassau-Siegen in weiten Teilen des Siegerlandes. In der Zeit
Napoleons gelangte Wilnsdorf, wie das restliche Siegerland, unter die Herrschaft des Großherzogtums Berg. 1233 lies
Konrad von Marburg die Burg und komplett Wilnadorf zerstören.
1530 begann die Reformation im Siegerland zu wirken, 1664 wird die Wilnsdorfer Kirche auf den alten Grundmauern der Burg erweitert. Die katholische Kirche wird von 1889 bis 91 gebaut.
In der 'Schlacht an der Kalteiche' trafen 1796 französische und österreichische Truppen aufeinander, 1806 wird Wilnsdorf Teil der Herzogtums Berg.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die nunmehr in Preußen gelegenen Gemeinden Eisern, Obersdorf-Rödgen, Rinsdorf, Wilgersdorf, Wilnsdorf, Nieder- und Oberdielfen zum Amt Wilnsdorf zusammengefasst. Später kam aus dem Amt Burbach noch die Gemeinde Wilden hinzu.
1816 wird Wilnsdorf preußisch, das Zollhaus wird gebaut. Von 1837 bis 1839 wird das Arresthaus gebaut. 1921 bekommt Wilnsdorf elektrische Strom, 1925 wird angefangen, ein Telefonnetz aufzubauen.
Im ersten Weltkrieg kehren 37 Wilnsdorfer und im zweiten Weltkrieg 92 Wilnsdorfer nicht nach Hause zurück. 1945 greifen Tiefflieger Wilnsdorf an, ab 28. März desselben Jahres marschieren die Amerikaner ein.
Von 1946 bis '47 gab es die letzte Aussaat von Getreide im Hauberg, 1958 ging es mit den Traditionen ganz zu Ende: Es gab den letzten Viehauftrieb.
Im Jahre 1957 war es mit dem Bergbau in Wilnsdorf zu Ende, und die letzte Eisengrube wurde geschlossen. Am 1. Januar 1969 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden zur Großgemeinde Wilnsdorf zusammengeschlossen. Eine Ausnahme bildete die Gemeinde Eisern, die zur Stadt Siegen kam.
Ebenfalls 1957 wurde begonnen, die Autobahn 45, auch 'Sauerlandlinie' genannt, zu planen. 1967 wurde das Autobahnteilstück eröffnet, an dem auch Wilnsdorf seine eigene Anschlussstelle hat. Der Bau der Autobahn hat das Wachstum der Gemeinde rasant ansteigen lassen. In den letzten Jahren bis heute haben zahlreiche bauliche Veränderungen stattgefunden. Die Feuerwehr bekam ein neues Gerätehaus, Ende der 1990er hat die Bekleidungskette Bruno Kleine eine neue Filiale in Wilnsdorf gebaut und eröffnet. 2003 kam ein neues Industriegebiet an der Autobahn. 2003/2004 wurde an das Feuerwehrgerätehaus angebaut und eine Polizeiwache eingerichtet. Diese war vorher in Neunkirchen. 2005 wurde für das bis dato kleine Einkaufszentrum mitten im Ort Platz für einen Anbau und einen Neubau mit Geschäften, Wohnungen und Arzt-Praxen geschaffen.
Rathauschef als Gemeindedirektor und später Bürgermeister war von 1969 bis 2004 Karl Schmidt, der nach seiner Pensionierung zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde Wilnsdorf ernannt wurde.
Nach vielen, teils schweren Unfällen auf der Kreuzung 'Schulzentrum-Höhwäldchen' in Wilnsdorf baute die Gemeinde 2003 einen provisorischen Kreisel aus Betonblöcken. Nach einem Unfall 2005 auf der Kreuzung 'Wilnsdorf-Autobahnzubringer' entschloss man sich, auch hier einen Kreisverkehr zu bauen. Von Anfang des Jahres bis Juli 2007 wurde dieser gebaut und fertiggestellt.
Politik
Gemeinderat
Die 36 Sitze des Gemeinderates verteilen sich nach der
Kommunalwahl vom 26. September 2004 wie folgt:
Wappen
Im oberen Teil des Gemeindewappens befindet sich in
Gold der
naussaunnische Löwe, umgeben von sieben goldenen
Schindel auf blauen Grund. Blau und Gold sind hierbei die Farben des Hauses Nassau. Im unteren Bereich findet man das viermal gespaltene Schild des Rittergeschlechts von Kolbe in den Farben Schwarz und Silber.
Städtepartnerschaften
Seit dem 2. Oktober 1992 besteht eine
Städtepartnerschaft zwischen Wilnsdorf und
Steinbach-Hallenberg (Thüringen).
Einwohnerzahlen
Gemeinde
- Die Einwohnerzahlen der gesamten Gemeinde Wilnsdorf:
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1969 - 16.098
- 1999 - 21.704
- 2000 - 21.637
|
- 2001 - 21.618
- 2002 - 21.568
- 2003 - 21.533
|
- 2004 - 21.430
- 2005 - 22.176
- 2006 - 22.053
|
Ortsteile
- Die Einwohnerzahlen der einzelnen Ortsteile in der Gemeinde Wilnsdorf:
(jeweils zum 31. Dezember)
Kultur
Museum Wilnsdorf
In der Nähe des Rathauses befindet sich das Museum Wilnsdorf, bestehend aus Volkskundlichem Museum und kulturgeschichtlicher Begegnungsstätte.
Das Volkskundliche Museum vermittelt auf zwei Etagen realitätsnahe Einblicke in viele Bereiche von Leben und Arbeit im südlichen Siegerland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine separate Ausstellung erinnert an die Zeit des Siegerländer Bergbaus.
Ein Naturkundliches Kabinett gibt Aufschluss über die Insekten und Pflanzen des Siegerlandes.
Die Kulturgeschichtliche Begegnungsstätte ermöglicht eine „Reise durch die Zeit“: Von der Erdgeschichte über die Steinzeiten und die antiken Hochkulturen bis ins Mittelalter und in die Neuzeit.
Wechselnde Sonderausstellungen vertiefen und erweitern das Spektrum.
Sehenswürdigkeiten
Eisenzeitlicher Schmelzofen Obersdorf
Durch die oberflächennah vorkommenden Eisenerze, welche ohne komplizierte bergbauliche Verfahren gewonnen werden konnten, reicht die Periode der Eisenverhüttung im
Siegerland schon bis in die
La-Tène-Zeit 500 v. Chr zurück. Davon zeugt der auf dem Homberg gelegen eisenzeitliche Windofen
Silberquelle in Wilnsdorf-Obersdorf.
Förderturm Niederdielfen

Fördergerüst Niederdielfen
Auf dem Gebiet der Gemeinde Wilnsdorf waren bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts insgesamt 8 Gruben in Betrieb. Der ursprüngliche Förderturm der Grube 'Grimberg' in Niederdielfen wurde im Jahre 1911, als der Betrieb eingestellt wurde, abgerissen. 1995 wurde auf dem Grubengelände der Förderturm des Julianschachtes aus
Bensberg wiederaufgebaut und erinnert somit an die fast 2500 jährige Geschichte des Bergbaus und der Eisenverhüttung in der Region. Der 16m hohe Turm mit seinem Schachtgebäude ist dabei, obwohl er nicht aus der Region kommt, als typisch für die Förderanlagen im Siegerland anzusehen.
Wassermühle Niederdielfen

Wassermühle Niederdielfen
Die am Filsbachtälchen gelegene Mühle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde in den Jahren 1992/
93 funktionstüchtig restauriert und kann bei Gelegenheit mehrere Male im Jahr in Betrieb besichtigt werden. Das Mahlwerk der Mühle einschließlich der zum Teil geschmiedeten, zum Teil aus Gusseisen hergestellten Mechanik, ist vollständig erhalten. Das Baudatum lässt sich allerdings nicht genau bestimmen. Urkundlich belegt ist die Mühle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, mündliche Überlieferungen gehen auf das Jahr 1729 zurück.
Heimatstube Rinsdorf
In der im Jahre 1791 erbauten ehemaligen Kapellschule werden Zeugnisse und Werkzeuge aus der Bergbaugeschichte und der Siegerländer Handwerkskunst ausgestellt. Zudem gibt es ein originalgetreu eingerichtetes Schulzimmer aus dem 19. Jahrhundert. Vor dem Gebäude befinden sich eine Bergmannsstatue und ein Grubenwagen. Im Anbau sind zahlreiche landwirtschaftliche Geräte zu sehen.
Dorfschmiede Wilden
Die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Schmiede ist dank des Einsatzes des Wildener Heimatvereins fast vollständig erhalten und kann bei besonderen Anlässen auch in Betrieb besichtigt werden. Die Schmiede stand ursprünglich im
Köhlerweg und wurde 1984 in der Ortsmitte von
Wilden wiederaufgebaut.
Arrestgebäude Wilnsdorf
Das Arrestgebäude ist eine der wenigen vollständig erhaltenen Gebäude dieser Art überhaupt und ist ein gutes Beispiel für die polizeiliche Arbeit des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1839 und 1959 wurde das Gebäude als Arrestgebäude genutzt und bietet einen Einblick in den Strafvollzug der damaligen Zeit.

Pfarrkirche Rödgen
Die Pfarrkirche in Wilnsdorf-Obersdorf/Rödgen wurde am 4. März 1328 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die alte Kirche wurde 1778 wegen Baufälligkeit abgerissen und zwischen 1779 und 1782 in der heutigen Form wiederaufgebaut. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten wurde in den Jahren 1787/88 westlich des Turm eine neue Kirche gebaut, so das sich der Kirchturm in der Mitte des Gebäude befindet und von beiden Konfessionen benutzt werden konnte. Somit stellt sie auch ein Zeichen der Kompromissbereitschaft zwischen den beiden Konfessionen dar.
- Kirchturm - Der Kirchturm selbst steht auf einem romanischen Fundament. An dem Turm befindet sich eine Gedenktafel aus dem Jahr 1765 mit lateinischer Inschrift. Der Turm selbst misst ca. 4,7 x 4,7 im Grundriss. Das Glockenspiel besteht aus drei Glocken. Die Älteste aus dem Jahr 1515 trägt den Maria und ist ca. 300 kg schwer. Die zweite, dem heiligen Martin geweihte Glocke, stammt aus dem Jahr 1924 und ist ca. 500 kg schwer. Die jüngste aus dem Jahr 1959 wiegt ca. 723 kg und trägt keinen eigenen Namen. Auf ihr ist ein Vers des aus Oberdorf stammenden Dichters Wilhelm Schmidt zu sehen.
- Evangelischer Teil - Das Gebäude der älteren, evangelischen Kirche ist 23 m lang und ca. 13 m breit. Das Gebäude mit seinen 3/6 Chorschluss wird durch die schlanken, hohen Fenster mit Rundabschluss geprägt. Die ursprüngliche, aus dem Jahr 1680 stammende Orgel wurde in dem ursprünglichen Gebäude 1782 wiederaufgestellt, in Jahr 1858 aber durch eine neue ersetzt. Die zurzeit in der Kirche befindliche 'Röver-Orgel' aus dem Jahr 1899 ist eine Rarität in Westfalen.
- Katholischer Teil - Der Anbau aus dem Jahr 1788 weist einen klaren Rechteckgrundriss von ca. 18,20m Länge und ca. 9,20m Breite auf. Er wurde 1938 um eine vierte Fensterachse verlängert.
Eremitage

Kapelle der Wallfahrtsstätte Eremitage
Die
Wallfahrtstätte Eremitage stammt aus dem Jahre 1684. Zu dieser Wallfahrtstätte gehören eine Kapelle, ein Heiligenhäuschen mit Eremitengrab, ein Kreuzweg, ein Waldaltar und eine Eremitenklause. In der Kapelle befindet sich ein Altar aus dem Jahre 1736. Die Klause gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern im Siegerland.
Die Wallfahrtstätte Eremitage wurde 1953 erweitert mit der Gründung des Kloster des Klarissen-Ordens (OSC).
Rieselwiese
In Rinsdorf befindet sich an der
Landesstraße L 907 die aus dem Jahr 1996 stammende Rieselwiese. Da für die Herstellung der für die Eisenverhüttung wichtigen
Holzkohle im
Siegerland keine Wälder gerodet werden durften, waren Heuwiesen für die Futtergewinnung für das Vieh Mangelware. Aus diesem Grund wurden die wenigen Wiesen in den Talgründen von den Siegerländer Bauern seit 1534 mittels eines komplexen Systems bewässert, um sie durch die im Wasser enthaltenen Schwebstoffe und Mineralien ertragreicher zu machen. Somit konnten die Erträge für das Winterfutter um ein Drittel gesteigert werden. Durch die 1853 in
Siegen gegründete
Wiesenbauschuless wurde der Siegerländer Wiesenbau weltweit bekannt. Erst durch die Entwicklung des
Kunstdünger und der Drainagetechnik verlor der Wiesenbau und somit auch die
Rieselwiesen seine Bedeutung.
Sportvereine in Wilnsdorf
Anzhausen
- SpVg. Anzhausen/Flammersbach
Gernsdorf
- TSV Weißtal
- Judo-Club Gernsdorf
Niederdielfen
- MSC Oberes Weißtal
- Modellsportverein Niederdielfen
- TSG 'Adler' Dielfen
Obersdorf
- Sportfreunde Obersdorf/Rödgen
Rinsdorf
Wilden
Wilgersdorf
- TuS Wilnsdorf – Wilgersdorf
- Tennisclub Wilgersdorf
Wilnsdorf
- LOK Kalteiche Wilnsdorf von 1992
Wirtschaft und Infrastruktur
Industrie
Vor dem Bau der Autobahn in den 1960ern und 70ern stellte Wilnsdorf knapp 2000 Arbeitsplätze, heute sind es 6000. Das größte Industriegebiet ist 'Lehnscheid' zwischen Wilnsdorf und
Rinsdorf. Viele Firmen haben dort ihren Sitz, da der direkte Anschluss an die
Autobahn 45 ein großer Vorteil ist. Der größte Arbeitgeber ist Siegenia Aubi (
Fensterbeschläge) mit Hauptsitz in Niederdielfen und Nebensitz in Wilnsdorf im Gebiet 'Lehnscheid'.
Industriegebiete
Folgende Industriegebiete gibt es in Wilnsdorf:
- Lehnscheid (zw. Wilnsdorf und Rinsdorf)
- Wilden Nord (zw. Wilnsdorf und Wilden, oberhalb von 'Lehnscheid')
- Niederdielfen (in Niederdielfen)
- Anzhäuser Mühle (zw. Anzhausen und Rudersdorf)
Neben den genannten, größten Gebieten gibt es noch zahlreiche kleine 'Industriegebiete', die meist nur ein bis zwei Betriebe aufweisen.
Verkehr
Wilnsdorf liegt an der B 54 und verfügt über eine eigene Anschlussstelle zur Autobahn A45 (Sauerlandlinie), in deren unmittelbarer Nähe im September 2005 ein Autohof u. a. mit einer Tankstelle, einem Hotel und mehreren Restaurants eröffnet wurde. Verschiedene Land- und Kreisstraßen ziehen sich durch das Gemeindegebiet. Mit dem Bahnhof Rudersdorf ist Wilnsdorf an die Dillstrecke angeschlossen. Zusätzlich gibt es in Niederdielfen eine Haltestelle. bis in der 1950er Jahre war Wilnsdorf über den Ortsteil Wilden mit der Freien Grunder Eisenbahn verbunden. Die Strecke verlief von Unterwilden nach Salchendorf (Neunkirchen).
Söhne und Töchter der Gemeinde
Weblinks